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Aquarienschnecken.de |
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Verbreitung/ natürlicher Lebensraum: Von Myanmar, Thailand, Kambodia bis Suedvietnam , ist sie im Flachland und dessen Reisfelderbewässerungsgräben und schlammigen langsam fließenden Flüßen, zeitweise Wasser führenden schlammigen Tümpeln zu finden. Ihr Fundort liegt im tropischen Wechselklima, es zeichnet sich durch ganzjährig hohe Temperaturen aus, Niederschläge fallen im Sommer (Regenzeit April bis Oktober), im Winter gibt es keinen oder kaum Niederschlag (Trockenzeit Oktober bis März). Die Haltung im Aquarium sollte zwischen 20 und 30 Grad liegen, jahreszeitenabhängig. Die Fortpflanzung: Die Adamietta housei ist getrenntgeschlechtlich angelegt. Das Männchen befruchtet das Weibchen durch Übergabe eines Spermatophors, ob sie lebendgebärend oder eierlegend ist weiss ich nicht :o), Frank Köhler schreibt er habe schon einzeln Eikapseln gefunden, jedoch keine Jungtiere, also bleibt nach wie vor offen, wie es denn nun genau von statten geht mit der Geburt. Lebenserwartung:
Nahrung: Sie zeigt sich als flexibel. Jede Art von Futtertabletten werden angenommen, vorzugsweise, Futtertabletten und Granulat mit höherem tierischen Eiweiss Gehalt. Gemüse, abgestorbene Pflanzenteile , Mulm und auch Algen. Im Konkurrenzkampf zeigt sie sich als durchsetzungsfähig. |
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Das Aquarium/ Ihre Ansprüche/ Vergesellschaftung: In einem Becken unter einer Kantenlänge von 60 cm, oder aber einem Volumen unter 50 Liter fühlt sie sih nicht wohl. Die Wasserhärte scheint nicht wichtig zu sein, der Ph - Wert sollte allerdings nicht unter 6,5 sinken. Das Aquarium muss abgedeckt sein und zwar lückenlos, da sie, selten aber doch, Landausflüge unternimmt. Desweiteren bevorzugt sie als Weide und Ruheplätze, Moose, welche bis an die Wasseroberfläche Wuchern. Dort verweilt sie recht gerne, zwischen Wasser und Luft. Sie kommt auch mit einem gut besetzten Wirbellosenbecken zurecht, allerdings reagiert sie empfindlich auch Radix Arten ( Schlammschnecken) . Da sich die Adamietta nicht im Bodengrund bewegt, ist es egal, wie dieser beschaffen ist. Die Einrichtung sollte aber Fallen frei sein, gerne schneckt sie zwischen Steine , um dort Futterreste zu suchen, fällt dann in die Spalten und kann sich nicht mehr selbst befreien. Mit rabiaten oder zudringlichen Fischen kommt sie auf Dauer nicht zurecht, wohingegen Zwerggarnelen kein Problem darstellen. Sonstiges: Das Einbringen von Lehm oder Heilerde hat sich auch bei ihr bewährt, sie sucht die Erdstellen regelmässig auf, was sie dort tut, kann ich nur vermuten, aber seit die Erde im Becken ist, zeigt auch sie sich agiler. |
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Quelle: Herr Dr. Frank Köhler Empirik
Seite aktualisiert am 18.05.2008 Autor Alexandra Behrendt |
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