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Bithynia (Codiella) leachii (SHEPPARD 1823) – Bauchige Schnauzenschnecke

Gehäuse mit Mündiung

Klasse:            Gastropoda CUVIER 1795  – Schnecken
Unterklasse:   Orthogastropoda P
ONDER & LINDBERG 1995  – Vorderkiemer
Überordnung: Caenogastropoda C
OX 1960
Ordnung:         Neotaenioglossa H
ALLER 1892  – Neu-Bandzüngler
Überfamilie:   Rissooidea J.E. G
RAY 1847
Familie:           Bithyniidae G
RAY 1857  – Schnauzenschnecken
Gattung:         Bithynia L
EACH 1818  – Schnauzenschnecken
Untergattung: Codiella L
OCARD 1894
Art:                 Bithynia (Codiella) leachii (S
HEPPARD 1823) – Bauchige Schnauzenschnecke

 

 

Beschreibung:

Die rechtsgewundenen, kegelförmigen Gehäuse der Bauchigen Schnauzenschnecke werden 4 bis 6mm (max. 11mm GLÖER 2004) hoch und 3 bis 4mm breit. Das Höhen-/Breitenverhältnis der Gehäuse juveniler Tiere entspricht demjenigen adulter Exemplare. Die 4 bis 4,5 stark bauchigen Umgänge sind voneinander durch eine sehr tiefe Naht getrennt. Der Nabel ist geritzt bis halb vom Mündungssaum bedeckt. Der Mündungssaum ist zusammenhängend. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist rundlich oval und oben gerundet. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den etwas unterhalb der Mitte gelegenen Nukleolus angeordnet.

Bis auf feinste Zuwachslinien ist das Gehäuse glänzend-glatt und einfarbig hornbraun.

Der breite Fuß des Tieres ist vorn breit-abgestutzt, seitlich etwas eingeschnürt, hinten gerundet. Die Schnauze ist vom Fuß deutlich abgesetzt und beim aktiven Tier rüsselartig vorgestreckt. An der verdickten Basis der langen, fadenförmigen Fühler sitzen die Augen.

Körper und Fuß der Tiere sind oberseits schwarzgrau mit goldgelben bis orangefarbenen Punkten gefärbt. Der Fuß ist unterseits hellgrau mit durchscheinenden Punkten an den Rändern. Durch das relativ dünnwandige Gehäuse ist die charakteristische Färbung des Mantels sichtbar: Auf dunkler Grundfarbe befinden sich relativ große weißliche Flecken. Am Rande des Mantels ist eine breite helle Querbinde typisch (GLÖER & FEHÉR 2004).

Geschlechtsunterschiede:
Die Schnauzenschnecke ist - wie auch die meisten anderen Vorderkiemer (
Prosobranchia) - getrenntgeschlechtlich angelegt. Das Geschlechterverhältnis ist in etwa ausgeglichen.
Die Gehäuse männlicher Tiere bleiben nach Untersuchungen durch RICHTER (2001) etwa 20% (d.h. max. 2,5 bis 4,5mm Gehäusehöhe) signifikant kleiner als die der Weibchen.
Ab einer Gehäusegröße von 2,5mm kann das Geschlecht am lebenden Tier bestimmt werden: Hierzu wird die Schnecke mit der Gehäusemündung nach oben gelegt und kurz abgewartet, bis sich das Tier hervorstreckt um sich umzudrehen. Bei dieser Gelegenheit kann man dann bei männlichen Tieren unter dem Binokular hinter dem rechten Fühler den Penis erkennen.

 

Gehäuse
Operculum
Operculum
Bithynia leachii

ähnliche Arten Mitteleuropa:

Die bauchige Schnauzenschnecke ist am Sichersten anhand der Form der oberen Mündung bzw. des Operculums von den in Mitteleuropa ebenfalls heimischen und etwas größer werdenden Arten                   Gemeine Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) (Mündung oben zugespitzt) und Östliche Schnauzenschnecke (Bithynia troschelii) (Mündung oben stumpf gewinkelt; oberer, innerer Rand des Operculums leicht konvex; Naht etwas flacher; Mantelpigmentierung) unterscheidbar. In Zweifelsfällen lassen sich männliche B. leachii und B. troschelii anhand des Ansatzes des Penisanhanges (penis apendix) am Penis unterscheiden: Bei B. leachii zweigt er im oberen Drittel, bei B. troschelii im unteren Drittel des Penis ab (GLÖER 2004).
 

Verbreitung, natürliches Habitat:

Paläarktisch in Europa und Nordasien, in gemäßigten und warm-gemäßigten, tendenziell eher maritimen Klimata verbreitet.
locus typicus: Campsey Mere, im Bach Holbrook und Mühlenteich (Suffolk/England) (S
HEPPARD 1823).
Allgemein verbreitet in Dänemark, Estland, Lettland, Litauen (ZETTLER et al. 2005), Polen und Niederlande (Atlasproject Nederlandse Mollusken).
Sonst, z.T. mit eingeschränkten Arealen verbreitet in: Schweden (Einzelfunde), Finnland (zerstreut), Großbritannien (National Biodiversity Network), Schweiz (vereinzelt: Zürichsee, Greifensee, Ausee, bei Basel im Hochrhein), Österreich (Donautal, Nordtirol), Belgien (im Tief- und Mittelland), Frankreich, Spanien (Festland Festland; nicht auf den Balearen (GLÖER & BECKMANN 2007)), Italien (Festland, z.B. Lago Ledro/Trentino (DALFREDDO & MAIOLINI 2004) und Lecce (FERRERI 1995)), Tschechien (nur Mähren), Slowakei (südl. Tiefland: insb. im Bereich der Donau), Ungarn (FRANK 1986b; GLÖER & FEHÉR 2004), Slovenien, Jugoslavien, Makedonien, Bulgarien, Rumänien (SÎRBU & BENEDIK 2006), Ukraine und Rußland (z.B. Kaliningrad, Südural).
Fehlt in Norwegen. Die von (YILDIRIM 1999) zusammengetragenen Fundorte in der Türkei sind zu bestätigen.

In Deutschland schwerpunktmäßig im Norden bis 230müNN verbreitet: Östliches Hügelland Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin. In Niedersachsen nur zerstreute Vorkommen entlang der Ems, bei Bremen und an der Elbe. In Süddeutschland nur vereinzelt im Rhein und Neckar. Isolierte Vorkommen in Bayern (Chiemsee; SEIDL & SEIDL 1983) und Sachsen.

In der Natur ist die Bauchige Schnauzenschnecke in verschiedenen pflanzenreichen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern zu finden. Nach JUEG (2001) besonders häufig in Verlandungszonen. Bevorzugt an Wasserpflanzen oder Schilfstängeln.
 

Einige Habitate in Norddeutschland, in denen Bithynia leachii nach eigenen Untersuchungen gefunden wurde, sind unter folgendem Links kurz vorgestellt:
0003, 0013, 0014, 0036

Wasserwerte:

Im Freiland kommen Populationen bis max. 6% Salzgehalt vor (JAECKEL 1962; in: GLÖER 2002.

Experimentell stellten BERG & OCKELMANN (1959) fest, daß die Bauchige Schnauzenschnecke bei reduzierter Sauerstoffkonzentration einen hohen Stoffwechsel aufrecht erhalten können. Bei anderen untersuchten Arten fiel dagegen der Sauerstoffkonsum (d.h. auch die Stoffwechselaktivität) entsprechend der im Labor reduzierten Verfügbarkeit von Sauerstoff. Für BERG & OCKELMANN erklärt sich hieraus, weshalb B. leachii in sehr unterschiedlichen, z.T. auch temporärar sauerstoffarmen Biotopen vorkommen kann.

Im Rahmen von Untersuchungen zur ökologischen Zustandsfeststellung einiger schleswig-holsteinischer Seen wurden diese umfänglich untersucht. Im Schlöhsee, Kleinen Schierensee und Kleinen Plöner See wurde u.a. auch Bauchige Schnauzenschnecken gefunden. Die Publikationen mit Angaben bezügl. Wasserwerten usw. sind im Internet zu finden (Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein 2001 und 2004).

In einem niedersächsischen Teich wurden durch R
ICHTER (2001) jahreszeitliche Schwankungen der Wassertemperatur von 4 bis 24°C gemessen.
 

Nach eigenen Beobachtungen konnte die Art in folgenden Gewässern gefunden werden:

See mit Schlammgrund in Schleswig-Holstein bei Kiel an Holz und Steinen: 6°C (25.12.2006), 16°C (10.09.2007); GH = 13-16°dH; KH = 9-11°dH; pH = 7,5-8,0; NH3/NH4 ~ 0,25mg/l; NO2 < 0,3mg/l; NO3 ~ 10mg/l.

Stark verkrauteter Graben mit Schlammsubstrat, wenig Strömung in Oldenburg/Niedersachsen (24.06.2007): 17,5°C; GH = 10°dH; KH = 5°dH; pH = 7,0; NH3/NH4 ~ 1,0mg/l; NO2 ~ 0,3mg/l; NO3 ~ 12mg/l.

Eingestauter Fluß mit Schlammsubstrat, wenig Strömung in Bremen (24.09.2007): 17°C; GH = 9°dH; KH = 4°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0,25mg/l; NO2 < 0,3mg/l; NO3 ~ 5mg/l.

Eingestauter Fluß mit Schlammsubstrat, wenig Strömung bei Rostock/Mecklenburg-Vorpommern (29.07.2007): 19°C; GH = 15°dH; KH = 9°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0,25mg/l; NO2 < 0,3mg/l; NO3 ~ 5mg/l.

 

Fortpflanzung:

Nach Untersuchungen in einem Teich in Süd-Niedersachsen durch RICHTER (2001) werden die Weibchen der Bauchigen Schnauzenschnecken nach ihrem ersten überstandenen Winter ab einer Gehäusehöhe von 4mm, die Männchen ab 2,5mm geschlechtsreif. Die Reproduktionsperiode beginnt unabhängig von der Tageslänge ab Ende April / Anfang Mai bei Wassertemperaturen ab 12°C. Die meisten Eier werden im Mai / Juni gelegt, mit stark abnehmender Tendenz bis in den August. In den Habitaten unterschiedlich aber auch individuell verschieden legen die Weibchen unterschiedlich große Laichschnüre oder Einzeleier ab. Der gallertige Laich wird meist in Form kurzer, flach gewölbter Laichschnüre oder kleiner Klumpen abgelegt. Typischerweise enthält jedes Gelege nur 5 bis 20 Eier. Im Gegensatz zu den Gelegen der Pulmonata sind die Eier der Gelege nicht in einer festen, gemeinsamen Gallertehülle „verpackt“, sondern liegen weitgehend frei aneinander. Je Weibchen werden pro Jahr insgesamt 150 bis über 300 Eier produziert.

Die Entwicklung des Laichs erfolgt dann bei Wassertemperaturen zwischen 13 und 26°C innerhalb 10 bis 45 Tagen. Überwiegend im Juni schlüpfen die Jungtiere mit einer Gehäusehöhe von rund 0,7mm.

Bithynia leachii
Bild
Gelege

Lebenserwartung:

Bei natürlichen Temperaturverhältnissen im Freiland werden die Tiere 1 bis 2 Jahre alt. Die meisten Tiere sterben im Juni/Juli während zeitgleich die neue Generation schlüpft. Im Winter sterben einzelne weitere Tiere, wobei die Mortalitätsrate kleinerer Tiere besonders in langen Wintern deutlich größer ist als bei großen Exemplaren.
Von F
RÖMMIG (1956; in: SEIDL 2000) in Aquarien gehaltene Bithynia leachii erreichten ein Lebensalter von 2 Jahren.

Nahrung:

Nach KABAT & HERSHLER (1993) können sich alle Arten der Familie der Schnauzenschnecken Bithyniidae) durch Filtrieren des Atemwasserstromes ernähren. Unterschiede in der Ernährungsweise der Bauchigen Schnauzenschnecke gegenüber derjenigen der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata)

Verhalten:

Die Schnauzenschnecken verkriechen sich zur Winterruhe in tiefere Bereiche der Gewässer, um sich dort im Sediment einzugraben oder unter Steinen oder Falllaub zu verbergen. Die Länge dieser inaktiven Zeit, in der die Tiere von ihren Reserven zehren, ist dabei abhängig von der Dauer des Winters. In Niedersachsen dauert die Winterruhe z.B. von Oktober/November bis März/April. Adulte Tiere, die größere Reserven haben, ziehen sich dabei früher zurück und erscheinen etwas später als Jungtiere. Wie andere heimische Schneckenarten auch, halten sich die Schnauzenschnecken im Frühjahr zunächst im wärmeren Flachwasser auf.

Vorübergehende Austrocknung des Gewässers überstehen die Schnauzenschnecken - im Schlamm eingegraben und mit geschlossenem Operculum - bis zu einem Monat.

Haltung und Vergesellschaftung (im Aquarium):

Vermutlich sehr ähnlich wie Gemeine Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) .

Parasiten:

Neben anderen Wasserschnecken werden auch die heimischen
Bithynia von Trematoden (Leberegel) als Zwischenwirt befallen. Nach S
CHUSTER (2002) ist z.B. der Leberegel Opisthorchis felineus in Mitteleuropa an Vorkommen der Bauchigen Schnauzenschnecke als Zwischenwirt gebunden.
Die von den Schnecken etwa 2 Monate nach Infektion freigesetzten Zerkarien (= ein Larvenstadium der Egel) dieser Arten gelangen aktiv schwimmend zu ihrem zweiten Zwischenwirt (versch. Weißfische/Cypriniden), bohren sich durch dessen Haut und verkapseln sich schon 2-3 Tage später als Metazerkarien im Muskelfleisch oder anderem Körpergewebe des Fisches. In ihren Endwirt (verschiedene Säugetiere, auch Greifvögel) gelangen sie schließlich, indem sie mitsamt dem infizierten Fisch gefressen werden. Im Endwirt löst sich die Metazerkarie auf und entläßt Jungegel, die in das Gallengangsystem der Leber wandern. In den Gallengängen führt der Befall zu Entzündungserscheinungen bis hin zum Gallenstau. Eine Infektion des Menschen ist durch den Verzehr ungenügend gegartem Fisches möglich und medikamentös zu behandeln.


Gefährdung:
Entsprechend den Einstufungen auf den Roten Listen stellt sich die Gefährdung der Art wie folgt dar: Deutschland (1998): 2 (stark gefährdet), Estland: 4 (care demanding), Österreich (1994): 1 (vom Aussterben bedroht), Polen (2004): NT (near threatened), Schweden (2001): RE (regionally extinct), Schweiz (1994): 3 (gefährdet), Slovenien (2001): R (rare) und Tschechien (2005): CR (critically endangered). Auf der Internationalen Roten Liste der IUCN (1994) sowie denjenigen von Litauen (2003) und den Niederlanden (2004) ist sie nicht gelistet.
 

 

Sonstiges:

Die in der Literatur als östliche Form der Unterart der Bauchigen Schnauzenschnecke geführte Bithynia leachii troschelii ist mittlerweile in den Artstatus Östliche Schnauzenschnecke Bithynia (Codiella) troschelii (PAASCH 1842) erhoben worden.

 

Bithynia leachii

Literatur:

GLÖER, P. (2002): Süßwassermollusken Nord und Mitteleuropas. Bestimmungsschlüssel, Lebensweise, Verbreitung. In: Die Tierwelt Deutschlands. Conchbooks, Hackenheim. ISBN 3-925919-60-0.

[Angaben zu Merkmalen, Verbreitung usw.]

GLÖER, P & MEIER-BROOK, C. (2003): Süßwassermollusken. Ein Bestimmungsschlüssel für die Bundesrepublik Deutschland. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung, Hamburg. ISBN 3-923376-02-2.

[Angaben zu Merkmalen, Verbreitungskarte für Deutschland]

weblinks:

Atlasproject Nederlandse Mollusken (ANM): Bithynia tentaculata (LINNAEUS 1758) Kleine diepslak.                                   [Verbreitungskarte der Niederlande]

BERG, K. & OCKELMANN, K.W. (1959): The Respiration of Freshwater Snails. J. Exp. Biol. Vol. 36 No. 4 pp. 690-708.    
[Untersuchung der Sauerstoffzehrung div. Süßwasserschneckenarten]

DALFREDDO, C. & MAIOLINI, B. (2004): Il popolamento malacologico di alcuni laghi trentini a confronto 70 anni dopo. Studi Trent. Sci. Nat., Acta Biol., 80 (2003): 175-177. ISSN 0392-0542
[Nachweise in Seen im Ledro-See Trentin/Italien]

Deutsche Malakozoologische Gesellschaft (Red.: W
IESE, V., Stand: 12/2008): Molluscs of Central Europe – Nomenklaturliste.
[Systematik europäischer Mollusken – auch mit deutschen Namen]

F
ALNIOWSKI, A. & GLÖER, P. & SZAROWSKA, M. (2004): (PAASCH, 1842) a giant of unknown origin? - Folia Malacologica, (3): 137-139. Poznan.
[enzymelektrophoretische Untersuchung zur B. troschelii und B. leachii. Abbildungen der Gehäuse und des Penis]

Fauna Europaea                                                                                                                                                           [europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

FERRERI, D. (1995): Molluschi, Irudinei, e Turbellari Tricladi delle acque dolci della Provincia di Lecce. Thalassia Salentina Vol. 21: pp. 29-49.
[Untersuchung der Mollusken, Egel und Turbellaria in Italien, Provinz Lecce mit Fundort- und Habitatangaben]


FRANK, C. (1986b): Ein weiterer Beitrag zur Kenntnis der Molluskenfauna Ungarns. Mitt. Zool. Ges. Braunau 4 (14): pp. 377-396.
[Mollusken Ungarns]


GLÖER, P. (2002): (PAASCH 1842) – die östliche Rasse von (SHEPPARD 1823). - Arch. Moll., (1/2): 259-265, Taf. 1. Frankfurt a. M. [Berichtigung: Arch. Moll., (1/2): 260.].
[mittlerweile überholte Auffassung von B. troschelii als östliche Rasse der B. leachii]

G
LÖER, P. (2004): Zur Identität von (PAASCH 1842) (Gastropoda: Bithyniidae). - Malak. Abh., : 17-22. Dresden.
[Unterscheidungsmerkmale, Bestätigung von B. troschelii als eigenständige Art]


G
LÖER, P. & FEHÉR, Z. (2004): (SHEPPARD, 1823) and (PAASCH, 1842) in Hungary (Prosobranchia: Bithyniidae). - Ann. historico-naturales Musei nationalis Hungarici, : 285-297. Budapest.
[anatomische Untersuchung, Abbildungen von B. leachii und troschelii sowie Verbreitung in Ungarn]


G
LÖER, P. & FALNIOWSKI, A. & SZAROWSKA, M. (2005): (SHEPPARD, 1823) and (PAASCH, 1842), two distinct species? (Gastropoda: Prosobranchia: Bithyniidae). - Heldia, : 49-56. München.
[B. troschelii und B. leachii: Merkmale, Abbildungen, Enzymelektrophorese]


G
LÖER, P. & BECKMANN, K.-H. (2007): n. sp. und drei neue Bithynia-Arten von den Balearen (Gastropoda: Bithyniidae, Lymnaeidae). – In Beckmann , K.-H.: Die Land- und Süsswassermollusken der Balearischen Inseln. - S. Hackenhein (ConchBooks). pp. 163-170.
[Erstbeschreibung von Radix lilli, Bithynia kobialkai, B. nakeae und B. quintanai]

JUEG, U. (2001): Die Mollusken (Gastropoda & Bivalvia) im Stadtgebiet von Ludwigslust. Mitteilungen der NGM -1.Jahrgang, Heft1, August 2001, pp. 13-50.
[Molluskenfauna in Ludwigslust; mit Habitatangaben zu den gefundenen Arten]


KABAT, A.K. & HERSHLER, R. (1993): The Prosobranch Snail Family Hydrobiidae (Gastropoda: Rissooidea): Review of Classification and Supraspecific Taxa. Smithonian Contributions to Zoology No. 547. Smithonian Institution Press, Washington D.C.
[Literaturrecherche über bisher den Rissooidea zugeordneten Gattungen und Familien]

Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (2001):Seenkurzprogramm 2001. Bottschlotter See, Fastensee, Großer und Kleiner Schierensee, Schöhsee, Sehlendorfer Binnensee.

Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (2004): Kleiner Plöner See. Zustand und Belastungsquellen.                                                                                                                                                                                                       [Wasserwerte usw. zu Vorkommen in schleswig-holsteinischen Seen]

National Biodiversity Network: Grid map of records on the Gateway for Bithynia (Codiella) leachii                                                     [Datenbank-basierte Verbreitungskarte von B. leachii für Großbritannien]

SCHUSTER, R. (2002): Leberegelbefall. Denisia 6: 291-315.
[u.a. über Trematoden in Bithynia und Galba]

SEIDL, F. jun. & SEIDL, F. III (1983): Bithynia leachi (SHEPPARD) und andere Mollusken aus dem Chiemsee. In: Malakologische Kurzberichte (8). Mitt. Zool. Ges. Braunau 4 (7/9): p. 187.
[Erstnachweis von B. leachii. Auflistung weiterer Süßwassermollusken]

SEIDL, F. (2000): Enorme Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit von Neritina (Vittina) gagates LAMARCK 1822. Mitt. Zool. Ges. Braunau 7 (4): pp. 331-341.
[N. gagates aus Mauritius im Aquarium. Mit Erwähnung von Wasserwerten der M. tuberculatus sowie Höchstalter einiger europäischer Süßwassermollusken im Aquarium]

SHEPPARD, R. (1823): Descriptions of seven new Bristish land and fresh-water shells, with observations upon many other species, including a list of such as have been found in the county of Suffolk. - Transactions of the Linnean Society of London 14 (1): 148-170.
[Erstbeschreibung von B. leachii auf pp. 152-153]

RBU, I. & BENEDIK, A.M. (2006): Freshwater Mollusca Fauna, Hydrocormoflora and Hygrocormoflora from Cefa Area (Bihor County Romania). In: Brukenthal. Acta Musei, I. 3. Ministeriul Culturii si Cultelor. Muzeul National Brukenthal. Sibiu / Hermannstadt. pp 79-88.
[Angaben über Vorkommen und Habitate in der Provinz Bihor/Rumänien]

RICHTER, T. (2001): Reproductive Biology and Life History Strategy of Bithynia tentaculata (LINNAEUS 1758) and Bithynia leachii (SHEPPARD 1823). Vom Fachbereich Biologie der Universität Hannover zur Erlangung des Grades Doktor der Naturwissenschaften Dr. rer. nat. - genehmigte Dissertation.                                                                                           [Dissertation zur Reproduktionsbiologie]

SysTax - a Database System for Systematics and Taxonomy                                                                                         [Systematik; Angaben von Fundorten von Sammlungsmaterial]

WIESE, V: (1991): Atlas der Land- und Süßwassermollusken in Schleswig-Holstein. Landesamt für Naturschutz und Landschaftspflege Schleswig-Holstein. ISBN 3-923339-40-2.                                                                                            [Verbreitungskarte Schleswig-Holstein, kurze Angaben zu Habitat und Merkmalen]

WIESE, V: (Red.) (2007):Systematische Übersicht der Land- und Süßwassermollusken Nord- und Mitteleuropas.[Systematik europäischer Mollusken – auch mit deutschen Namen]

YILDIRIM, M. Z. (1995): Türkiye Prosobranchia (Mollusca: Gastropoda) Türleri ve Zoocoðrafik Yayýlýþlarý. 1. Tatlý ve Acý Sular.                                                                                                                                                                         [Angaben über die Vorkommen der von B. leachii in der Türkei, in türkisch]

ZETTLER, M. L. et al. (2005): Bemerkenswerte Süßwassermollusken aus Litauen. Aufsammlungen vom September 2004. Malak. Abh. 23: 27-40.                                                                                                                                                 [Fundortangaben für Litauen]

 

 

Autor: schneckli

Seite aktualisiert: 22.09.2009

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