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Bithynia spec.

 weitere rezente Schnauzenschnecken Europas und des Nahen Ostens


Klasse:            Gastropoda CUVIER 1795  – Schnecken
Unterklasse:   Orthogastropoda P
ONDER & LINDBERG 1995  – Vorderkiemer
Überordnung: Caenogastropoda C
OX 1960
Ordnung:       Neotaenioglossa H
ALLER 1892  – Neu-Bandzüngler
Überfamilie:   Rissooidea J.E. G
RAY 1847
Familie:       Bithyniidae G
RAY 1857  – Schnauzenschnecken
Gattung:       Bithynia L
EACH 1818  – Schnauzenschnecken

 

 

 

Leider stehen der Redaktion für die Arten dieser Seite z.Zt. weder Bildmaterial noch für eine gesonderte Darstellung hinreichende Informationen zur Verfügung – make us happy and provide pics and information about these rarely known species to us!

 

Bithynia badiella (KÜSTER 1853)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Syntypus-Exemplars in SysTax (s.weblinks) ist das Gehäuse rechtsgewunden und kugelig-kegelförmig. Das abgebildete Exemplar ist rund 6mm hoch und 4,5mm breit. A
KMAN et al. (2005) geben als maximale Gehäusehöe 7mm und maximale Gehäusebreite 5mm an. Die wenigen, bauchigen und (insb. bei der letzten Windung) oben deutlich abgeflachten Umgänge sind voneinander durch eine tiefe Naht getrennt. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval und oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung stumpfkantig gerundet. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den etwas unterhalb der Mitte gelegenen Nukleolus angeordnet.

Das stark durchscheinende Gehäuse ist matt und einfarbig braun. Der Mündungsrand ist hell gefärbt. Das Operculum ist hornbraun.

Verbreitung:
Syrien (locus typicus: bei Beirut), Türkei (s.u.), Irak, Saudi-Arabien (AL-SAFADI 1990).
SCHÜTT (1965) bestimmte in Tarsus/Provinz Mersin, Türkei gefundene Jungtiere der Art B. badiella zu. AKMAN et al. (2005) fanden die Art in einem Quellgewässer in Zentralanatolien. In YILDIRIM (1999) sind weitere Fundortangaben aus PAYDAK (1967) für die östliche Türkei zitiert.

Literatur:

AL-SAFADI (1990): Freshwater molluscs of Yemen Arab Republic. Hydrobiologia 208: 245-251. Kluwer Academic Publishers, Belgium.
[Süßwassermollusken in der Arabischen Republik Yemen]


S
CHÜTT, H. (1965): Zur Systematik und Ökologie türkischer Süßwassergastropoden. Zoologische Mededelingen, Rijksmuseum van naturlijke Historie te Leiden.
[Übersicht über einen Teil der türkischen Süßwassergastropoden]

weblinks:

A
KMAN, M.A.A. & YAZAR, S. & ŞAHİN, İ & YILDIRIM, Z. (2005): Kayseri Karpuz Sekisi Havzasinda Tatli Su Gastropodlarinin Araştirilmasi - Investigation of Freshwater Snails in Kayseri Karpuz Sekisi Basin. Sağlık Bilimleri Dergisi (Journal of Health Sciences) 14(1) 1-5.
http://sagens.erciyes.edu.tr/dergi/2005_1/muhammed1.pdf
[Untersuchung der Süßwasserschnecken im Kayseri Karpuz Sekisi Basin, Türkei]

G
LÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a): n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl.
Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

SysTax - a Database System for Systematics and Taxonomy
http://www.biologie.uni-ulm.de/cgi-bin/query_all/details.pl?id=105111&stufe=7&typ=ZOO&sid=T&lang=e&pr=nix

[Systematik; Foto des Syntypusmaterials aus Syrien]

Y
ILDIRIM, M. Z. (1999): Türkiye Prosobranchia (Mollusca: Gastropoda) Türleri ve Zoocoğrafik Yayılışları. 1. Tatlı ve Acı Sular.
http://journals.tubitak.gov.tr/zoology/issues/zoo-99-23-ek3/zoo-23-ek3-13-96106.pdf
[Angaben über die Vorkommen der von B. badiella in der Türkei, in türkisch]

 

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Bithynia (Codiella) boisseri (KÜSTER 1852)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Syntypus-Exemplars in SysTax (s.weblinks) ist das Gehäuse rechtsgewunden und kegelförmig. Das abgebildete Exemplar ist rund 5,8mm hoch und 4mm breit. Die bauchigen Umgänge sind voneinander durch eine tiefe Naht getrennt.

Das Gehäuse ist durch Zuwachslinien leicht skulpturiert, matt und einfarbig braun.

Verbreitung:
Frankreich (Korsika), Italien (locus typicus = Rom; Syntypus aus Friaul; nach W
ESTERLUND im Süden Italiens und Sizilien), Griechenland (Korfu (REISCHÜTZ 1981)).

weblinks:

AnimalBase Project Group. Early zoological literature online. - World wide web electronic publication. Bithynia cettinensis, CLESSIN, 1887.
http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=3171
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

Fauna Europaea

http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269092
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

REISCHÜTZ, P.L. (1981): Zur Verbreitung von Ferrisia wautieri (MIROLLI 1960) in Griechenland. In: Malakologische Kurzberichte (5). Mitt. Zool. Ges. Braunau 3 (13/15): pp. 397-398.
http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/Braunau_3_0385-0400.pdf
[Funde von Ferrissia in Griechenland; mit Erwähnung von B. boisseri auf Korfu]

SysTax - a Database System for Systematics and Taxonomy
http://www.biologie.uni-ulm.de/cgi-bin/query_all/details.pl?id=105078&stufe=7&typ=ZOO&sid=T&lang=e&pr=nix

[Systematik; Foto des Syntypusmaterials aus Friaul, Italien]

 

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Bithynia (Codiella) candiota (WESTERLUND 1886)

Verbreitung:
Griechenland (Festland, Kreta).

weblinks:

Fauna Europaea
http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269093
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

F
RANK, C. (1988): Über Molluskenfunde von den Inseln Chios, Kreta und Zypern sowie vom griechischen Festland (Thessalien). Berichte des naturwissenschaftlich-medizinischen Vereins in Innsbruck. 75: 81-90.
http://alo.uibk.ac.at/webinterface/library/pdf-generator?pages=83-92&msg=1&url=/webinterface/library/pdf-generator&objid=10255&gobtn=Go!&
[Bearbeitung von Land- und Süßwassergastropodenfunde versch. Sammler]


G
LÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca,
(1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Syntypus-Exemplars auf p. 20]

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Bithynia cettinensis (CLESSIN 1887)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Syntypus-Exemplares in G
LÖER & ALBRECHT & WILKE (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse relativ groß und breit-kegelförmig ähnlich Formen der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) http://www.allesumdieschneck.de/html/bithynia_tentaculata__.html.

Verbreitung:
Bisher nur vom locus typicus, dem Fluß Cetina bei Almissa in Dalmatien/Kroatien bekannt.

weblinks:

AnimalBase Project Group. Early zoological literature online. - World wide web electronic publication. Bithynia cettinensis, CLESSIN, 1887.
http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/speciestaxon?id=17178
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

G
LÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca,
(1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Syntypus-Exemplars auf p. 20]

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Bithynia elaeca (LOCARD 1894)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene Gehäuse dieser kugeligen Schnauzenschnecke werden nur 3mm hoch und 3mm breit. Mündungshöhe 1,25mm.

Verbreitung:
locus typicus: Lake Hula/Nord-Israel.

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

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Bithynia genesaretensis (PRESTON 1914)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene, ovale Gehäuse dieser Schnauzenschnecke werden 7mm hoch und 4,25mm breit bei 4,5 Umgängen. Nabel offen.
Das Gehäuse ist stark glänzend rötlich-gelb.

Verbreitung:
locus typicus: Tiberias-See.

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

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Bithynia (Codiella) graeca (WESTERLUND 1879) – Griechische Schnauzenschnecke

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Exemplares in G
LÖER & PEŠIC (2006) ist das rechtsgewundene Gehäuse relativ groß und kegelförmig mit stark bauchigen Umgängen, die durch eine tiefe Naht voneinander getrennt sind. Entsprechend der Originalbeschreibung werden die Gehäuse bis 11mm hoch und 6,75mm breit. Die ovale, oben leicht gewinkelte Mündung wird 4mm hoch und 3mm breit. Bis zu 5,5 Umgänge. Der Apex ist klein.

Verbreitung:
Endemisch im Norden Griechenlands (locus typicus: See von Joannina; sonst z.B. Lake Pamvotis/Ipiros, Serres/Makedonia).

Wasserwerte:
Experimentell wurde festgestellt, daß die Art sehr hartes Wasser mit über 110,3 mg/l Karbonat nicht verträgt. Zur Reproduktion benötigt sie einen Sauerstoffgehalt von mindestens 9,7mg/l.

Fortpflanzung:
In einem Stausee (Kerkini-See) in Nord-Griechenland wurde Reproduktion im Frühjahr beobachtet. Nach der Eiablage sterben die adulten Tiere und werden zeitgleich durch die dann schlüpfenden Jungtiere ersetzt. Je erwachsenem Weibchen und Jahr wurden insgesamt 109 ± 19 gelegte Eier gezählt.
Im natürlichen Habitat wachsen die Jungtiere der Griechischen Schnauzenschnecke zunächst verhältnismäßig stark im Frühjahr. Eine Gehäusehöhe von 3,5mm wird dennoch erst nach rund 210 Tagen erreicht.

Lebenserwartung: einjährig.

Verhalten:
Wie auch unsere heimischen Arten hält auch B. graeca im Norden Griechenlands eine Winterruhe. Trotz reduziertem Stoffwechsel verlieren die Schnecken in dieser Zeit bis zu 40% ihres Körpergewichtes.

weblinks:

AnimalBase Project Group. Early zoological literature online. - World wide web electronic publication. Bithynia cettinensis, C
LESSIN, 1887.
http://www.an
imalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=3172
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

Fauna Europaea
http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269094
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

G
LÖER, P. & PEŠIC, V. (2006): On the identity of n. gen. (WESTERLUND, 1879) with a description of n. gen. n. sp. from the Iran (Gastropoda, Pseudobithyniidae n. fam.). - Malakologische Abhandlungen.: 29-36.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_et_Pesic_Bithynia_graeca.pdf
[Bithynia graeca mit Abb. und Zitation der Originalbeschreibung sowie Neubeschreibung der Gattung Pseudobithynia nebst dreier neuer Pseudobithynia sp.]


G
LÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Exemplars auf p. 20]

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Bithynia hamicensis (PALLARY 1939)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene Gehäuse dieser kegelförmigen Schnauzenschnecke werden 9mm hoch und 9mm breit.

Verbreitung:
locus typicus: 5km nordöstlich Ammiq/Libanon.

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

 

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Bithynia hawaderiana (BOURGUIGNAT 1853)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene Gehäuse ist oval-konisch und sehr zerbrechlich. Der Nabel ist offen. Entsprechend der Originalbeschreibung können die Gehäuse der Art 4-5mm hoch und 3mm breit werden.

Verbreitung:
locus typicus: Lake Hula/Nord-Israel.

Sonstiges:
Im Gegensatz zu S
CHÜTT (1965) hält NEUBERT (1998) die Art für konspezifisch mit B. badiella (in: GLÖER & BÖSSNECK 2007).
Für die Unterart Bithynia hawaderiana albocincta (GERMAIN 1911; locus typicus: Qutaife, nordöstlich Damaskus/Libanon) soll ein schmales weißes Band entlang der Naht charakteristisch sein. Der Status dieser Unterart ist derzeit unklar.

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

 

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Bithynia heliopolitana (LOCARD 1894)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene Gehäuse ist kegelförmig ähnlich der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata), jedoch schlanker. Entsprechend der Originalbeschreibung können die Gehäuse der Art 8mm hoch und 5,75mm breit werden. Bis zu 5 Umgänge. Die Mündungshöhe ist etwa gleich der Höhe des Gewindes.

Verbreitung:
locus typicus: Baalbek/Libanon.

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

 

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Bithynia hereerensis (GLÖER & NASER 2008)

Beschreibung:
Entsprechend der Originalbeschreibung in G
LÖER & NASER (2008) ist das rechtsgewundene Gehäuse kegelförmig, ähnlich der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata), bleiben jedoch kleiner. Die Gehäuse der Geschlechter unterscheiden sich nicht signifikant. Die Gehäuse werden 4,5-5,6mm hoch und 3,0-3,5mm breit. Die bis zu 4,5 bis 5,5 bauchigen Umgänge sind durch eine tiefe Naht getrennt. Der Apex ist klein, der Nabel geschlossen. Die äußere Gehäusewandung auch adulter Tiere ist an der Mündung nicht verdickt. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval und oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung stumpfkantig gerundet. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den nur wenig unterhalb der Mitte gelegenen Nukleolus angeordnet.
Das Gehäuse ist glänzend, rötlich bis gelblich hornfarben und ist bis auf feine Zuwachslinien glatt.
Entsprechend der Erstbeschreibung ist der Penisanhang lang, der kurze, äußere Penisabschnitt zugespitzt.
Der Kopf der Tiere ist grau gefärbt und mit kleinen schwarzen Punkten übersät. Der Mantel ist schwarz mit großen hellen Punkten.

Verbreitung, natürliches Habitat:
Bisher nur vom locus typicus, dem Fluß Garmat Ali in der Region Hareer/Irak bekannt. Gefunden wurden die Tiere auf Wasserpflanzen (Ceratophyllum sp.).

weblinks:

GLÖER, P. & NASER, M.D. (2008):
n. sp., a new from Mesopotamia (Iraq) (Gastropoda: Bithyniidae). – Mollusca (2): 159 - 162.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Naser_Bithynia.pdf
[Diskussion der aus dem Raum Irak bisher beschriebenen Bithynia; Erstbeschreibung der ]

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Bithynia (Codiella) italica (PAULUCCI 1880) – Italienische Schnauzenschnecke

Verbreitung:
Süd-Italien, Frankreich (Korsika).

weblinks:

Fauna Europaea
http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269107
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

 

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Bithynia kastorias (GLÖER & ALBRECHT & WILKE 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung zweier Typus-Exemplare in G
LÖER & ALBRECHT & WILKE (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse kegelförmig. Die Gehäuse der Weibchen werden etwas größer und breiter kegelförmig als die der Männchen. Die Gehäuse weiblicher Tiere werden 6,1-6,5mm hoch und 3,9-4,4mm breit. Das des bisher gefundenen Männchens 4,1mm hoch und 2,5mm breit. Die bis zu 4,5 bauchigen und oben leicht geschulterten Umgänge sind durch eine sehr tiefe Naht getrennt. Der Apex ist stumpf, der Nabel offen bis geschlitzt. Die äußere Gehäusewandung adulter Tiere ist an der Mündung leicht verdickt. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval und oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung stumpfkantig gerundet. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den etwas unterhalb der Mitte gelegenen Nukleolus angeordnet. Das Operculum ist leicht konkav.
Das Gehäuse ist glänzend-hornfarben und weist feine Zuwachslinien auf.
Entsprechend der Erstbeschreibung ist die Art anhand des sehr langen Penisanhanges sowie des kurzen äußeren Penisabschnittes deutlich von allen anderen im Balkan vorkommenden Arten der Gattung zu unterscheiden. Das an der Basis des Penis ansetzende Flagellum (ein schlauchartiges, drüsiges Organ) ist ca. 7 mal länger als der Penis.

Verbreitung, natürliches Habitat:
Bisher nur vom locus typicus, dem eutrophen Límni Kastorías (=Límni Orestiada) im Norden Griechenlands bekannt. Der Wasserspiegel des Sees liegt ca. 614m über Meereshöhe. Gefunden wurden die Tiere in der Uferzone, in bis 0,5m Wassertiefe an Steinen.

weblinks:

GLÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; Erstbeschreibung von B. kastorias mit Abbildungen] 

 

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Bithynia kobialkai (GLÖER & BECKMANN 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung zweier Typus-Exemplare in G
LÖER & BECKMANN (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse im Umriß kegelförmig. Die Gehäuse der bisher gefundenen Exemplare werden 5,4-6mm hoch und 3,7-4,2mm breit. Die 4,5 bis 5,5 bauchigen Umgänge sind durch eine tiefe Naht stufig abgesetzt. Der Apex ist stumpf, der Nabel offen. Die äußere Rand der Mündung ist leicht nach unten erweitert. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval und oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung leicht konkav eingebuchtet. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den deutlich unterhalb der Mitte gelegenen Nukleolus angeordnet. Unterschiede in der Gehäuseform der Weibchen und Männchen sind nicht erkennbar.
Das Gehäuse ist seidig glänzend, gelblich bis rötlich hornfarben und weist feine Zuwachslinien auf.
Die Art ist entsprechend der Erstbeschreibung von der äußerlich auf den ersten Blick ähnlichen B. leachii anhand des kurzen, zugespitztem äußeren Penisabschnittes, des sehr langen Penisanhanges sowie des sehr langen Flagellums deutlich zu unterscheiden.

ähnliche Arten Mallorcas:
Conchologisch von der etwas breiteren B. quintanai durch das oben konvex eingebuchtete Operculum zu unterscheiden. B. nakae weist keinen nach unten geschwungenen Mündungsaußenrand auf.


Verbreitung, natürliches Habitat:
Bisher nur vom locus typicus, der Flußmündung des Torrent de Fornalutx und de's Barranc in der Soller-Stadt/ Mallorca bekannt. Die Tiere wurden bei Niedrigwasser auf Steinen gefunden.

weblinks:

GLÖER, P. & BECKMANN, K.-H. (2007): n. sp. und drei neue Bithynia-Arten von den Balearen (Gastropoda: Bithyniidae, Lymnaeidae). – In Beckmann , K.-H.: Die Land- und Süsswassermollusken der Balearischen Inseln. - S. Hackenhein (ConchBooks). pp. 163-170.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer-Balearen.pdf
[Erstbeschreibung von Radix lilli, Bithynia kobialkai, B. nakeae und B. quintanai]

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Bithynia majorcina (GLÖER & ROLÁN 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung zweier Typus-Exemplare in G
LÖER & ROLÁN (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse im Umriß ähnlich kegelförmig wie bei der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) Die Gehäuse werden 7,6-9,5mm hoch und 4,9-6,0mm breit. Die bis zu 5,5 bauchigen Umgänge sind durch eine flache Naht getrennt. Der letzte Umgang ist weniger stark erweitert als bei B. tentaculata. Der Nabel geschlitzt-offen. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval. Das Operculum ist oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung gerade, nicht eingebuchtet. Es ist oben gerundeter zugespitzt als bei B. tentaculata. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den etwa mittig gelegenen Nukleolus angeordnet.
Das Gehäuse ist glänzend, gelblich hornfarben und weist feine Zuwachslinien auf.
Genitalmorphologisch sind keine Unterschiede zu B. tentaculata feststellbar: Auch bei B. majorcina ist der Penis ist zum Ende hin gleichmäßig zugespitzt, der Penisanhang etwas kürzer als der Penis und das Flagellum rund drei mal länger als der Penis.

ähnliche Arten Mallorcas:
Von den eher B. leachii ähnelnden, kleiner bleibenden Arten Mallorcas B. kobialkai, B. nakae und B. quintanai anhand der flacheren Naht zwischen den Umgängen und der Größe zu unterscheiden.


Verbreitung, natürliches Habitat:
Bisher nur vom locus typicus, dem Bergbach Torrent Son Jordi/ Mallorca bekannt. Die Tiere wurden hier auf kalkig-verfestigtem Sediment mit Steinen gefunden.

weblinks:

GLÖER, P. & ROLÁN, E. (2007): , a new species from the Balearics (Gastropoda: Bithyniidae) – In: BECKMANN, K.-H.: Die Land- und Süsswassermollusken der Balearischen Inseln. - S. Hackenhein (ConchBooks). pp. 159-162.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer-Balearen.pdf
[Erstbeschreibung von Bithynia majorcina]

G
LÖER, P. & BECKMANN, K.-H. (2007): n. sp. und drei neue Bithynia-Arten von den Balearen (Gastropoda: Bithyniidae, Lymnaeidae). – In Beckmann , K.-H.: Die Land- und Süsswassermollusken der Balearischen Inseln. - S. Hackenhein (ConchBooks). pp. 163-170.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer-Balearen.pdf
[Erstbeschreibung von Radix lilli, Bithynia kobialkai, B. nakeae und B. quintanai]

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Bithynia (Bithynia) mostarensis (VON MÖLLENDORFF 1873)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung von Lectotypus-Exemplaren und Beschreibung in G
LÖER & PEŠIC (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse stark gedrungen-kegelförmig. In AnimalBase wird eine Gehäusehöhe von 8,5-12,5mm und eine Gehäusebreite von 6,7-8,5mm angegeben. Die bis zu 5 bauchigen Umgänge nehmen stärker zu als bei der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) Sie sind durch eine tiefe Naht voneinander getrennt. Die ovale Mündung besitzt eine weiße Lippe. Der Nabel ist offen.
Das Gehäuse ist durch Zuwachslinien fein gestreift und gelblich gefärbt.

Verbreitung:
locus typicus: Mostarsko blato bei Mostar. Wurde von GLÖER & PEŠIC auch im Skadar Lake (= Lake Shkodra)/Montenegro nachgewiesen und wird an anderer Stelle vom Fluß Naretva/Bosnien genannt.

Sonstiges:
Wird von manchen Autoren als Unterart der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) aufgefaßt.

weblinks:

AnimalBase Project Group. Early zoological literature online. - World wide web electronic publication. Bithynia mostarenis, Möllendorff, 1873.
http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=3246
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

Fauna Europaea
http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269088
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]


GLÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Syntypus-Exemplars auf p. 20]


G
LÖER, P. & PEŠIC, V. (2007): The species from Skadar lake (Montenegro) (Gastropoda, Bithyniidae). - Mollusca, (1): 85-91. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Pesic-Bithynia_Skadar-Lake.pdf
[Bithynidae des Skadar Lake/Montenegro. Erstbeschreibung von B. radomani]

 

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Bithynia nakae (GLÖER & BECKMANN 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung zweier Typus-Exemplare in G
LÖER & BECKMANN (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse im Umriß kegelförmig. Die Gehäuse werden 5,2-5,9mm hoch und 3,6-4,0mm breit. Die 4,5 bis 5,5 bauchigen Umgänge sind durch eine tiefe Naht getrennt. Der Apex ist stumpf, der Nabel weit offen. Der Mündungsrand ist deutlich verdickt. Die äußere Rand der Mündung ist nicht nach unten erweitert. Die Mündung ist oval.
Das Gehäuse ist seidig glänzend, weiß bis hell hornfarben und weist feine Zuwachslinien auf.

ähnliche Arten Mallorcas:
Von B. kobialkai und B. quintanai durch den verdickten Mündungsrand, der nach unten nicht geschwungen erweitert ist, zu unterscheiden.


Verbreitung:
Bisher nur von Mallorca, dem locus typicus im Feuchtgebiet Albufera bei S'Illot bekannt.

weblinks:

GLÖER, P. & BECKMANN, K.-H. (2007): n. sp. und drei neue Bithynia-Arten von den Balearen (Gastropoda: Bithyniidae, Lymnaeidae). – In Beckmann , K.-H.: Die Land- und Süsswassermollusken der Balearischen Inseln. - S. Hackenhein (ConchBooks). pp. 163-170.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer-Balearen.pdf
[Erstbeschreibung von Radix lilli, Bithynia kobialkai, B. nakeae und B. quintanai]

 

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Bithynia palmyrae (DAUTZENBERG 1894)

Beschreibung:
Gehäuse nur bis 3mm hoch, ähnlich einer Bythinella sp..

Verbreitung:
locus typicus: Oase Palmyra/Syrien.

weblinks:

GLÖER, P. & NASER, M.D. (2008):
n. sp., a new from Mesopotamia (Iraq) (Gastropoda: Bithyniidae). – Mollusca (2): 159 - 162.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Naser_Bithynia.pdf
[Diskussion der aus dem Raum Irak bisher beschriebenen Bithynia; Erstbeschreibung der ]

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Bithynia pesicii (GLÖER & YILDIRIM 2006)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung des Topotypus-Exemplares in G
LÖER & YILDIRIM (2006) sowie eines weiterern Fotos in GLÖER et al. (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse kegelförmig. Die Gehäuse werden laut Erstbeschreibung 5,9-6,6mm hoch und 3,8-4,5mm breit. Die Gehäuse der Männchen scheinen etwas schlanker zu bleiben. Die 4 bis 5 bauchigen Umgänge sind durch eine sehr tiefe Naht getrennt. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval und oben abgerundet, schwach gewinkelt. Das Operculum ist oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung leicht eingebuchtet. Der Nabel ist geschlitzt-offen. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den deutlich unterhalb der Mitte gelegenen Nukleolus angeordnet.
Das Gehäuse ist gelblich hornfarben und weist feine Zuwachslinien auf.
Genitalmorphologisch zeichnet sich die Art durch ein sehr kurzes Flagellum aus. Der Penisanhang setzt am letzten Drittel des Penis an und ist etwa drei mal länger als der äußere Abschnitt des Penis´.

Verbreitung, natürliches Habitat:
Bisher bekannt vom Flüßchen Akçapınar/Provinz Muğla im Südwesten der Türkei. Sie wurde hier an Steinen gefunden.

Wasserwerte:
Im Bereich des locus typicus wurden durch YILDIRIM folgende Wasserwerte gemessen (26.05.2004): 13-16,9°C; pH = 7,5-8,3; O2 = 7,1-9,1mg/l; Cl- = 25-90mg/l; KH = 7,6-13°dH.

weblinks:

GLÖER, P. & YILDIRIM, Z.M. (2006): Some records of Bithyniidae from Turkey with the description of
n. sp. - Malak. Abh. : 27-42.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_et_Yildirim.pdf
[Bithinydae der Türkei mit Erstbeschreibung der Bithynia pescii]

G
LÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Exemplars auf p. 20]

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Bithynia phialensis (CONRAD 1852)

Beschreibung:
Kegelförmiges Gehäuse mit einem Höhen-Breitenverhältnis von 1,6:1. Die Mündungshöhe ist etwa gleich der Höhe des Gewindes.
(Abbildung s. Shell Kwansei)

Verbreitung:
Libanon, Syrien, Jordanien, Palästina (locus typicus: Birket al-Ram = Lake Phiala), Israel, Türkei (s. weblinks: Y
ILDIRIM 1999).

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]


Shell Kwansei
http://shell.kwansei.ac.jp/~shell/pic_book/data47/r004675.html

[Gehäusefotos von Tieren aus Lake Kinnaret/Israel]

Y
ILDIRIM, M. Z. (1999): Türkiye Prosobranchia (Mollusca: Gastropoda) Türleri ve Zoocoğrafik Yayılışları. 1. Tatlı ve Acı Sular.
http://journals.tubitak.gov.tr/zoology/issues/zoo-99-23-ek3/zoo-23-ek3-13-96106.pdf
[Angaben über die Vorkommen der von B. phialensis in der Türkei, in türkisch]

internationale Trivialnamen für die Suchmaschinen:
japanisch:
エゾマメタニシの仲間

 

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Bithynia prespensis (HADŽIŠČE 1963) bzw. (HADŽIŠČE 1958)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Typus-Exemplares in G
LÖER & ALBRECHT & WILKE (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse schlank-kegelförmig und klein; sehr ähnlich B. zeta.

Verbreitung:
Endemisch im Prespa Lake/Nord-Griechenland.

Sonstiges:
In der Fauna Europaea wird die Art als Synonym von Bithynia (Codiella) graeca (WESTERLUND 1879) geführt.

weblinks:

Fauna Europaea: Bithynia (Codiella) graeca Westerlund 1879
http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269094
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]


GLÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Typus-Exemplars auf p. 20]


S
ATTMANN, H. & REISCHÜTZ, P.L. (1988): Beiträge zur Molluskenfauna Nordgriechenlands. Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien, Serie B, 90, pp. 203-214.
http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/ANNA_90B_0203-0214.pdf
[Land- und Süßwassermollusken im Norden Griechenlands - Erwähnung von B. leachi prespensis aus dem Großen Prespa-See]

 

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Bithynia pseudemmericia (SCHÜTT 1964)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung des Topotypus-Exemplares in S
CHÜTT (1964) sowie weiterer Fotos in YILDIRIM (2004), ÖZBEK et al. (2004) und GLÖER & YILDIRIM (2006) ist das rechtsgewundene Gehäuse im Umriß ähnlich kegelförmig wie bei der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) http://www.allesumdieschneck.de/html/bithynia_tentaculata__.html. Die Gehäuse weiblicher Tiere werden laut Erstbeschreibung 12-15mm hoch und 7-9mm breit bei einer Mündungshöhe von 7,0mm und einer Mündungsbreite von 5,0-6,5mm. Die Gehäuse der kleiner bleibenden Männchen erreichen eine Gehäusehöhe von ca. 8,0mm bei einer Gehäusebreite von 5,0mm, Mündungshöhe 4,0mm und Mündungsbreite 3,0mm. Der Apex ist spitz. Die 5 bis 6 gewölbten Umgänge sind durch eine mäßig tiefe Naht getrennt. Der letzte Umgang ist deutlich stark erweitert. Die Höhe der ovalen Mündung entspricht etwa der Höhe des Gewindes. Der Mündungsrand adulter Tiere ist deutlich erweitert, bis zu 180° umgeschlagen. Das kalkige, oben zugespitzte Operculum ist oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung leicht eingebuchtet. Der leicht unterhalb der Mitte gelegene Embryonalteil des Operculums zeigt zunächst 1½ sich schnell erweiternde Windungen, die dann von konzentrischen Wachstumsringe abgelöst werden. Auf der Innenseite ist das Operculum wolkenartig gezeichnet.
Das Gehäuse ist fest, aber leicht durchscheinend, gelblichgrün bis hornfarben und weist feine Zuwachslinien auf.
In der Originalbeschreibung sind weitere Informationen zur Form der Radula mit zeichnerischen Abbildungen enthalten.
GLÖER & YILDIRIM (2006) beschrieben darüber hinaus erstmals die Genitalmorphologie: Der äußere Abschnitt des Penis ist sehr kurz, der Penisanhang und das Flagellum sind sehr lang.

Verbreitung:
Endemisch in der Türkei. Der locus typicus ist der von Quellen gespeiste Karstsee Kırkgöz Gölü, nordnordwestlich Antalya am oberen Rand der pamphylischen Ebene in der Provinz Antalya. SCHÜTT (1965) nennt weitere Fundorte (u.a. Hazar Gölü, Provinz Elaziğ) und nimmt eine weite Verbreitung der Art im türkischen Mittelmeerraum bis nach Ostanatolien an.
Mittels Genitalpräparation konnten GLÖER & YILDIRIM (2006) Tiere von der Quelle Astyda, die unweit dem locus typicus gelegen ist, sowie von den weiter entfernten Fundorten Eber Gölü, Provinz Afyon und dem Eğirdir Gölü, Provinz Isparta dieser Art sicher zuordnen. Zur weiteren Verbreitung s. YILDIRIM (1999).

Wasserwerte:
Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei von USTAOĞLU et al. (2001, 2003) im Südwesten der Türkei gefundenen Tiere nicht um B. tentaculata, sondern um B. pseudemmericia. Auf die publizierten Wasserwerte wird daher an dieser Stelle verwiesen.


Literatur:

SCHÜTT, H. (1964): Die Molluskenfauna eines reliktären Quellsees der südlichen Türkei. Archiv für Molluskenkunde der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. 93: (5/6): 173-180.
[Erstbeschreibungen von vier neuen Süßwassergastropoden aus dem Kirkgöz-Gölü bei Antalya]


S
CHÜTT, H. (1965): Zur Systematik und Ökologie türkischer Süßwassergastropoden. Zoologische Mededelingen, Rijksmuseum van naturlijke Historie te Leiden.
[Übersicht über einen Teil der türkischen Süßwassergastropoden]


weblinks:

GLÖER, P. & YILDIRIM, Z.M. (2006): Some records of Bithyniidae from Turkey with the description of n. sp. - Malak. Abh. : 27-42.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_et_Yildirim.pdf
[Bithinydae der Türkei]


Ö
ZBEK, M. & GÖKOĞLU, M. & USTAOĞLU, M.R. & FALAKALI MUTAF, B. (2004): Kırkgöz (Antalya)’ün tatlisu Mollusca faunası. Ulusal su Günleri 2004, 6-8 Ekim 2004, İzmir. pp. 147-156.
http://www.akuademi.net/USG/USG2004/CK/ck27.pdf
[Mollusken des Kırkgöz-Sees, mit Abb. von B. pseudemmericia; in türkisch mit englischem abstract]


U
STAOĞLU, M. R. & BALIK, S. & ÖZBEK, M. (2001): Işıklı Gölü (Çivril-Denizli)’nün Mollusca Faunası. - Ege University Press, Volume 18, Issue (1-2): 135-139. ISSN 1300 – 1590.
[Malakozoologische Untersuchung; auch mit Angaben von Wasserwerten, in türkisch]

U
STAOĞLU, M. R. & BALIK, S. & ÖZBEK, M. (2003): Yuvarlakçay’ın (Köyceğiz-Muğla) Mollusca Faunası. - Ege University Press, Volume 20, Issue (3-4): 433-438. ISSN 1300 – 1590.
[Malakozoologische Untersuchung; auch mit Angaben von Wasserwerten, in türkisch]


Y
ILDIRIM, M. Z. (1999): Türkiye Prosobranchia (Mollusca: Gastropoda) Türleri ve Zoocoğrafik Yayılışları. 1. Tatlı ve Acı Sular.
http://journals.tubitak.gov.tr/zoology/issues/zoo-99-23-ek3/zoo-23-ek3-13-96106.pdf
[Angaben u.A. über die Vorkommen der von B. pseudemmericia in der Türkei, die Angaben zur B. tentaculata sind wahrscheinlich weitere, bisher fehlbestimmte B. pseudemmericia, in türkisch]

Y
ILDIRIM, M. Z. & KOCA, S. B. & KEBAPÇI, Ü. (2006): Supplement to the Prosobranchia (Mollusca: Gastropoda). Fauna of Fresh and Brackish Waters of Turkey. Turk J Zool 30: 197-204.
http://journals.tubitak.gov.tr/zoology/issues/zoo-06-30-2/zoo-30-2-12-0508-4.pdf
[ergänzende Angaben über die Vorkommen der Prosobranchier in der Türkei, die Angaben zur B. tentaculata sind wahrscheinlich fehlbestimmte B. pseudemmericia, in türkisch]

Y
ILDIRIM, M. Z. (2004): The Gastropods of Lake Eğrirdir. Turk J Zool 28 (2004): 97-102.
http://journals.tubitak.gov.tr/zoology/issues/zoo-04-28-1/zoo-28-1-12-0302-6.pdf
[exakte Fundortangaben u.a. von B. pseudemmericia für den Eğrirdir- See, Gehäusefoto]

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Bithynia quintanai (GLÖER & BECKMANN 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung zweier Typus-Exemplare in G
LÖER & BECKMANN (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse im Umriß kegelförmig. Die Gehäuse werden 4,8-6,4mm hoch und 3,6-4,8mm breit. Die 4,5 bis 5,5 bauchigen Umgänge sind durch eine tiefe Naht getrennt. Der Apex ist stumpf, der Nabel offen. Der Mündungsrand ist nicht verdickt. Die äußere Rand der Mündung ist geschwungen nach unten erweitert. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval. Das Operculum ist oben an der Ansatzstelle zur vorherigen Windung nicht eingebuchtet, sondern gerade. Die Wachstumsringe des kalkigen Operculums sind konzentrisch um den deutlich unterhalb der Mitte gelegenen Nukleolus angeordnet.
Das Gehäuse ist seidig glänzend, gelblich bis hell hornfarben und weist feine Zuwachslinien auf.

ähnliche Arten Mallorcas:
Von der etwas schmaleren B. kobialkai durch das oben nicht konvex eingebuchtete Operculum zu unterscheiden. B. nakae weist keinen nach unten geschwungenen Mündungsaußenrand auf.


Verbreitung:
Bisher nur vom locus typicus, in einem Teich Bach und der Umgebung des Botanischen Gartens der Soller-Stadt/ Mallorca bekannt.

weblinks:

GLÖER, P. & BECKMANN, K.-H. (2007): n. sp. und drei neue Bithynia-Arten von den Balearen (Gastropoda: Bithyniidae, Lymnaeidae). – In Beckmann , K.-H.: Die Land- und Süsswassermollusken der Balearischen Inseln. - S. Hackenhein (ConchBooks). pp. 163-170.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer-Balearen.pdf
[Erstbeschreibung von Radix lilli, Bithynia kobialkai, B. nakeae und B. quintanai]

 

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Bithynia radomani (GLÖER & PEŠIĆ 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Typus-Exemplares in G
LÖER & ALBRECHT & WILKE (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse kegelförmig; etwas schlanker als bei der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata) l. In AnimalBase wird eine Gehäusehöhe von 9-11mm und eine Gehäusebreite von 5,5-6,6mm angegeben. Die bis zu 5,5 Umgänge sind durch eine seichte Naht getrennt. Die ovale Mündung ist oben leicht gewinkelt. Der Nabel ist geschlossen.
Das Gehäuse ist glänzend und gelblich-hornfarben.
Umgekehrt wie bei B. tentaculata ist der äußere Teil des Penis breit mit einer abgerundeten Spitze.

Verbreitung, natürliches Habitat:
Allgemein dinarisch verbreitet. Im Flachwasser des Skadar Lake (= Lake Shkodra)/Montenegro soll die Art an Wasserpflanzen häufig vorkommen.

weblinks:

AnimalBase Project Group. Early zoological literature online. - World wide web electronic publication. Bithynia radomani Glöer & Pešić, 2007.
http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=3848
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

G
LÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Typus-Exemplars auf p. 20]


G
LÖER, P. & PEŠIC, V. (2007): The species from Skadar lake (Montenegro) (Gastropoda, Bithyniidae). - Mollusca, (1): 85-91. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Pesic-Bithynia_Skadar-Lake.pdf
[Bithynidae des Skadar Lake/Montenegro. Erstbeschreibung von B. radomani]

 

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Bithynia rubens (MENKE 1830)

Beschreibung:
Die kegelförmigen Gehäuse werden etwa 9mm hoch und 6mm breit. Der Apex ist stumpf. Die Umgänge sind bauchig und durch eine tiefe Naht getrennt.

Verbreitung:
Endemisch auf Sizilien/Italien.

Sonstiges:
Der Artstatus gilt als nicht gesichert (C
OSSIGNANI & COSSIGNANI 1995; in: ZETTLER & RICHARD 2003).

weblinks:

SysTax - a Database System for Systematics and Taxonomy
http://www.biologie.uni-ulm.de/cgi-bin/query_all/details.pl?id=150017&stufe=7&typ=ZOO

[Systematik; Angaben von Fundorten von Sammlungsmaterial]

Z
ETTLER, M.L. & RICHARD, D. (2003): Kurze Bemerkungen über Süßwassermollusken Siziliens unter besonderer Berücksichtigung von Theodoxus meridionalis (PHILIPPI, 1836). Malakologische Abhandlungen 21: 29-38. ISSN 0070-7260.
http://www.io-warnemuende.de/bio/workgroups/benthos/dokumente/zettler_und_richard-2003-sizilien.pdf
[exakte Habitat- und Fundortangaben]

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Bithynia saulci (BOURGUIGNAT 1853)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene Gehäuse ist konisch-bauchig mit schwarzgrünlicher Epidermis, die mit schwarzen Querlinien gerippt ist. Entsprechend der Originalbeschreibung können die Gehäuse der Art 6mm hoch und 3,5mm breit werden.

Verbreitung:
locus typicus: Baalbek/Libanon.

Sonstiges:
Im Gegensatz zu S
CHÜTT (1965) hält NEUBERT (1998) die Art für konspezifisch mit B. badiella (in: GLÖER & BÖSSNECK 2007).

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

 

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Bithynia (Codiella) schwabii (FRAUENFELD 1865)

Verbreitung:
Makedonien, Albanien, Griechenland (Provinz Makedonia).

Sonstiges:
In der Fauna Europaea wird die Art als Synonym von Bithynia (Codiella) graeca (W
ESTERLUND 1879) geführt.

weblinks:

Fauna Europaea: Bithynia (Codiella) graeca Westerlund 1879
http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269094
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

 

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Bithynia semakhensis (PRESTON 1914)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene, ovale Gehäuse dieser Schnauzenschnecke werden 4,5mm hoch und 2,5mm breit bei 4 Umgängen.
Das Gehäuse ist glatt und west Spirallinien auf.

Verbreitung:
locus typicus: Tiberias-See.

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

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Bithynia saulci (BOURGUIGNAT 1853)

Beschreibung:
Das rechtsgewundene Gehäuse ist konisch-bauchig mit schwarzgrünlicher Epidermis, die mit schwarzen Querlinien gerippt ist. Entsprechend der Originalbeschreibung können die Gehäuse der Art 6mm hoch und 3,5mm breit werden.

Verbreitung:
locus typicus: Baalbek/Libanon.

Sonstiges:
Im Gegensatz zu S
CHÜTT (1965) hält NEUBERT (1998) die Art für konspezifisch mit B. badiella (in: GLÖER & BÖSSNECK 2007).

weblinks:

GLÖER, P. & BÖSSNECK, U. (2007a):
n. sp., n. sp. und n. sp. - drei neue Arten aus dem Libanon (Mollusca: Gastropoda: Bithyniidae). - Mollusca, (2): 113-120.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Boessneck_Pseudobithynia.pdf
[Bithynidae des östl. Mittelmeerraumes; mit Beschreibungen dreier neuer Pseudobithynia aus dem Libanon]

 

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Bithynia sistanica (ANNANDALE & PRASHAD 1919)

Verbreitung:
locus typicus: Naizar/Seistan/Afghanistan.

weblinks:

GLÖER, P. & NASER, M.D. (2008):
n. sp., a new from Mesopotamia (Iraq) (Gastropoda: Bithyniidae). – Mollusca (2): 159 - 162.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Naser_Bithynia.pdf
[Diskussion der aus dem Raum Irak bisher beschriebenen Bithynia; Erstbeschreibung der ]

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Bithynia skadarskii (GLÖER & PEŠIĆ 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Typus-Exemplares in G
LÖER & ALBRECHT & WILKE (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse kegelförmig; etwas schlanker als bei der Gemeinen Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata). In Animal Base wird eine Gehäusehöhe von 7-8mm und eine Gehäusebreite von 5mm angegeben. Die 4,5 bis 5,5 Umgänge sind durch eine seichte Naht getrennt. Die ovale Mündung ist oben leicht gewinkelt. Der Nabel ist geschlossen. Die Gehäuseform oder -größe männlicher und weiblicher Tiere unterscheidet sich nicht.
Das Gehäuse ist gelblich-hornfarben.
Wie bei B. radomani ist der äußere Teil des Penis breit mit einer abgerundeten Spitze. Das an der Basis des Penis ansetzende Flagellum (ein schlauchartiges, drüsiges Organ) ist ca. 2 mal länger als der Penis; der Penisanhang ist kürzer als der Penis.

Verbreitung, natürliches Habitat:
Wahrscheinlich endemisch im Skadar Lake (= Lake Shkodra)/Montenegro. Die Art wurde hier bisher an Wasserpflanzen gefunden.

weblinks:

AnimalBase Project Group. Early zoological literature online. - World wide web electronic publication. Bithynia radomani Glöer & Pešić, 2007.
http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=4087
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

G
LÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Typus-Exemplars als B. skutaris auf p. 20]


G
LÖER, P. & PEŠIC, V. (2007a): The species from Skadar lake (Montenegro) (Gastropoda, Bithyniidae). - Mollusca, (1): 85-91. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Pesic-Bithynia_Skadar-Lake.pdf
[Bithynidae des Skadar Lake/Montenegro. Erstbeschreibung von B. skadarskii]

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Bithynia (Codiella) walderdorffii (FRAUENFELD 1865)

Verbreitung:
Süd-Dalmatien, Albanien.

weblinks:

Fauna Europaea
http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=269113
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

 

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Bithynia zeta (GLÖER & PEŠIĆ 2007)

Beschreibung:
Entsprechend der Abbildung eines Typus-Exemplares in G
LÖER & ALBRECHT & WILKE (2007) ist das rechtsgewundene Gehäuse schlank-kegelförmig und bleibt deutlich kleiner als die übrigen Arten der Gattung Bithynia des Skadar Lake. In AnimalBase wird eine Gehäusehöhe von nur 4-5mm bei einer (ziemlich variablen) Gehäusebreite von 2,5 bis 3,4mm angegeben. Die bis zu 4,5 bauchigen Umgänge sind durch eine tiefe Naht getrennt. Die ovale Mündung ist oben leicht gewinkelt. Die erste Windung liegt in einer Ebene, wodurch der Apex stumpf ist. Der Nabel ist geschlossen. Die Gehäuseform oder -größe männlicher und weiblicher Tiere unterscheidet sich nicht.
Das Gehäuse ist gelblich-hornfarben.
Das an der Basis des Penis ansetzende Flagellum (ein schlauchartiges, drüsiges Organ) ist ca. 1,5 mal länger als der Penis; Der Penisanhang ist kürzer als der Penis. Der äußere Teil des Penis ist dünn, spitz zulaufend und am Ende zugespitzt.

Verbreitung, natürliches Habitat:
Wahrscheinlich endemisch im Skadar Lake (= Lake Shkodra)/Montenegro. Die Art wurde hier bisher im Flachwasser unter Steinen und auf Schlammsubstrat gefunden.

weblinks:

AnimalBase Project Group. Early zoological literature online. - World wide web electronic publication. Bithynia zeta Glöer & Pešić, 2007.
http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=4086
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

GLÖER, P. & ALBRECHT, C. & WILKE, T. (2007): Enigmatic Distribution Pattern of the Bithyniidae in the Balkan Region (Gastropoda: Rissooidea). - Mollusca, (1): 101-110. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/03_Gloeer_Albrecht_Wilke.pdf
[Bithynidae des Balkans; mit Abbildung eines Typus-Exemplars auf p. 20]


GLÖER, P. & PEŠIC, V. (2007a): The species from Skadar lake (Montenegro) (Gastropoda, Bithyniidae). - Mollusca, (1): 85-91. Dresden.
http://www.malaco.de/Sonderdrucke/Gloeer_Pesic-Bithynia_Skadar-Lake.pdf
[Bithynidae des Skadar Lake/Montenegro. Erstbeschreibung von B. zeta]

 

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Allgemeine Literatur zu Arten dieser Seite:

G
LÖER, P. (2002): Süßwassermollusken Nord und Mitteleuropas. Bestimmungsschlüssel, Lebensweise, Verbreitung. In: Die Tierwelt Deutschlands. Conchbooks, Hackenheim. ISBN 3-925919-60-0.
[Angaben zu Merkmalen usw. der Gattung Bithynia]
 

 

 

Autor: schneckli

Seite aktualisiert: 22.09.09

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