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Brotia armata (Brandt, 1968)

Brotia armata

Klasse     Gastropoda Orthogastropoda Caenogastropoda Cox, 1959

Ordnung Sorbeoconcha Cerithiimorpha Cerithioidea (Ferussac, 1819) Fleming, 1822

Familie  Pachychilidae Troschel, 1857

Gattung: Brotia H. Adams, 1866

Art:         Brotia armata (Brandt, 1968)

 

Beschreibung:

Gehäuse:   - 26 - 38 mm hoch, 18 - 24 mm breit

                   - dunkelbraun, dickwandig, oval konisch

                   - bis 3 flache, konvexe Umgänge, Apex meist korrodiert

                   -  stachelige Auswüchse, spiralig verlaufend, nicht bei allen Tieren dieser Art vorhanden

                   - zusätzliche Linien ( spiralig verl.), bilden Kanten

 

Das Gehäuse der Embryonen ist glatt, zwischen dem vorletzten Umgang ist ein scharfkantiger Übergang

Operculum: - oval, Nukleolus dezentral, bis 4 Ringe

Körper:        - graue marmoriert mit beigem Anteil

                     - Fühler gedrungen, an der Basis liegen die Augen

 

Verbreitung/ natürlicher Lebensraum:

- West - Thailand, in Teilen Burmas , schnellfliessender Fluss, Stromschnellen über Serie von Felsbarrieren, oberhalb von Wasserfällen.

 

Vermehrung:

Die getrenntgeschlechtlich angelegten Tiere befruchten sich durch Übergabe eines Spermatophors. Jungtiere wachsen bis zum Schlupf in einem Brutbeutel heran. Entlassen der Jungtiere ist Jahreszeiten abhängig. Die Grösse der Embryonen im Brutbeutel liegt zwischen 2.0-2.5 Millimeter. Sie besitzen 2,5 Umgänge

Lebenserwartung:
Der Redaktion liegen leider keine Daten vor.


Nahrung:
Gerne frisst sie Algen von Steinen und der Aquarienscheibe. Zu unserer Erleichterung nimmt sie auch Spirulina Tabs und andere Tabletten sowie pflanzliches Granulat zu sich. Eine Artgerechte Fütterung scheint allerdings in den Aquarien schwierig. Die Mehrzahl nimmt innerhalb eines halben Jahres stark an Gewicht ab und verstirbt. Siehe Brotia pagodula.

Allgemein:

Die Brotia armata, lebt zu 99% auf dem Steinen im Aquarium, sie benutzt auch die Glasscheiben, um auf Algensuche zu gehen, zieht aber den Stein deutlich vor.

Auf Sandgrund habe ich sie nie beobachten können, mit hohen Temperaturen in einem Sauerstoffarmen Becken kommt sie nicht zurecht.

 

Weblinks:

Aquarienschnecken [ Futterliste, Brotia ]

Naturkunde - Museum Berlin

Köhler, F. & Glaubrecht, M. (2006b): A systematic revision of the Southeast Asian freshwater gastropod Brotia (Cerithioidea: Pachychilidae) - Malacologia 48(1-2), pp. 159-251

[ Brotia - Revision ]

Systax

[ Systematik, Fundortangaben ]

 

Seite aktualisiert am 21.04.2009

Autor: Alexandra Behrendt

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Brotia armatagehäuse02