test0202

Viviparus viviparus (LINNAEUS 1758) – Stumpfe Flußdeckelschnecke

 

Viviparus Viviparus juvenil
gbfahne30

Klasse:            Gastropoda (CUVIER 1795) – Schnecken
Unterklasse:   Prosobranchia (MILNE & EDWARDS 1848) – Vorderkiemer
Überordnung: Caenogastropoda (C
OX 1960) – Neuschnecken
Ordnung:       Architaenioglossa (H
ALLER 1892) – Alt-Bandzüngler
Überfamilie:   Ampullarioidea (G
RAY 1824)
Familie:         Viviparidae (G
RAY 1847) – Fluß- und Sumpfdeckelschnecken
Unterfamilie: Viviparinae (G
RAY 1847) – Fluß- und Sumpfdeckelschnecken
Gattung:       Viviparus (M
ONTFORT 1810) – Fluß- und Sumpfdeckelschnecken
Art:               Viviparus viviparus (L
INNAEUS 1758) – Stumpfe Flußdeckelschnecke
Unterart:       Viviparus viviparus viviparus (L
INNAEUS 1758) – Stumpfe Flußdeckelschnecke

 

Beschreibung:

Die rechtsgewundenen Gehäuse der Stumpfen Flußdeckelschnecke werden (20) 28 bis 40mm hoch und (16) 22 bis 28mm breit. Die Männchen bleiben bei gleichen Bedingungen etwas kleiner und schlanker als die Weibchen. Die 5,5 bis 6 Umgänge sind voneinander nicht oder nur schwach stufig abgesetzt, sondern nur durch eine deutliche Naht getrennt. Der Apex ist stets stumpf. Der Nabel ist sehr eng und fast geschlossen. Bei direkter Betrachtung des Gehäuses von unten ist der Nabel nicht einsehbar, sondern durch den Mündungsrand verdeckt. Einsehbar wird der Nabel erst, wenn man das Gehäuse schräg von unten betrachtet. Die Mündung (und damit auch die Form des Operculums) ist oval, und oben etwas zugespitzter als bei Viviparus contectus.

stumpfer Apex einer Viviparus viviparus v.
Viviarus v. Operculum - Deckel -
Viviarus v. Operculum - Deckel -

Die Oberfläche ist durch Zuwachslinien fein strukturiert. Bei Wachstumsunterbrechungen, insb. im Winter entsteht ein deutlicher „Jahresring“. Die Wachstumsringe des hornigen Operculums sind konzentrisch um den außermittigen Nukleolus angeordnet Das Gehäuse ist graugelb oder grünlichbraun gefärbt mit 3 unterschiedlich stark ausgeprägten, rotbraunen Bändern. Der breite Fuß des Tieres ist vorn flachbogig gerundet, mit einer Drüsenrinne gesäumt, hinten etwas schmaler gerundet. Die Fühler sind lang und borstenförmig, wobei der rechte Fühler der Männchen auch als Kopulationsorgan dient und deutlich verdickt ist. Die Augen sitzen auf kurzen Zapfen an der Basis der Fühler. Seitlich hinter den Fühlern ragt je ein Lappen hervor. Der linke dient der Wasserzufuhr zu den Kiemen. Am rechten Lappen sitzt das Ausström-Siphon und die Nahrungsrinne. Körper und Fuß der Tiere sind dunkelbraun gefärbt mit orangegelben oder goldgelben Punkten.

Viviparus viviparus - Mündung
Viviparus viviparus Gehäuse

ähnliche Arten Mitteleuropas:
Der Apex der Spitzen Sumpfdeckelschnecke (Viviparus contectus), der Italienischen Sumpfdeckelschnecke (Viviparus ater) und der Donau-Flußdeckelschnecke (Viviparus acerosus) ist unterschiedlich zugespitzt. Bei fehlendem Apex lassen sich die Arten anhand der Form der Mündung/des Operculums, der Bauchigkeit der Windungen und dem Nabel unterscheiden.

 

Verbreitung, natürliches Habitat:

Die Stumpfe Flußdeckelschnecke ist in Mittel- und Osteuropa bis zum Ural, in gemäßigten und warm-gemäßtigten Klimata verbreitet: In Skandinavien sehr selten: östliches Süd-Norwegen (zwei Fundorte), Schweden (östliche Regionen Mittelschwedens: Provinzen Småland bis Gästrikland sowie weitere, isolierte Vorkommen), Dänemark (ein Fundort in der Nørre Aa bei Randers). Allgemein verbreitet in Estland, Lettland, Litauen (häufig), Polen, Niederlande (s. Atlasproject Nederlandse Mollusken) und Belgien.

Sonst, z.T. mit eingeschränkten Arealen verbreitet in: Portugal (?), Großbritannien und Irland (s. National Biodiversity Network), Frankreich (z.B. mittlere Pyrenäen; Bassin Artois-Picardie;canal d´Ille-de-Rance), Luxemburg (Mosel), Norditalien (Veneto, Mantova), Tschechien (z.B. Elbe, Ohr e, Nordwest- Böhmen), Slowakei, Slovenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Jugoslavien (z.B. in der Tiza), Makedonien, Albanien (z.B. Ohrid-See), Griechenland (z.B. auf der Insel Síros), Bulgarien, Rumänien, Moldavien, Türkei Durusu Gölü, Seen bei Samsun, Gala Gölü), Ukraine (z.B. in Flüssen u. großen Seen der Pripjet-Sümpfe; Babje-See, Fluß Desna), Rußland (z.B. im Don bei Rostov; Westsibirien, z.B. im Zivorodka/Novosibirsk). Fehlt in Finnland, der Schweiz, Österreich (FISCHER 2008) und Ugarn.

In Deuschland ist die Art seit 1912 bekannt und im Tiefland, besonders im norddeutschen Hügelland allgemein verbreitet. Auch in der Rheinischen Tiefebene und im Unterlauf des Main. Fehlt weitgehend in den Mittelgebirgen und gänzlich im Gebiet der oberen Donau und im Bodensee.

In der Natur finden wir die Flußdeckelschnecke in mäßig bewegtem Wasser von größeren Bächen und Flüssen, aber auch in in Kanälen, seltener in Seen. Sie kommt nicht nur auf Schlamm- und Sandsubstrat vor, sondern (in Habitaten mit stärkerer Strömung) auch auf kiesig-steinigen Böden.

Einige Habitate, in denen nach eigenen Beobachtungen Viviparus contectus im Freiland gefunden wurde, sind unter folgenden Links kurz vorgestellt: 25, 26, 27, 28, 29

Wasserwerte:

Lebt in Mitteleuropa in Gewässern mit jahreszeitlich schwankenden Temperaturen zwischen 3 und 26°C. Der pH-Toleranzbereich der Art wird zu 6,8 bis 8,6 bei einer Gesamthärte von 0,82 bis 5,2°d angegeben. Die Stumpfe Flußdeckelschnecke toleriert einen Salzgehalt bis 3‰. Eutrophe Gewässer werden toleriert, sofern der Sauerstoffgehalt ganzjährig ausreichend ist.

Nach eigenen Beobachtungen konnte die Art in Gewässern mit folgenden Wasserwerten gefunden werden:
Ems, eingestaut, mit Schlammsubstrat bei Lingen/Niedersachsen an Holz und auf Schlamm: 18,5°C (14.07.2007); GH = 14°dH; KH = 8°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0mg/l; NO2 ~ 0,3 mg/l; NO3 ~ 18mg/l.
Eingestauter Fluß mit Schlammsubstrat, wenig Strömung bei Rostock/Mecklenburg-Vorpommern (29.07.2007): 19°C; GH = 15°dH; KH = 9°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0,25mg/l; NO2 < 0,3mg/l; NO3 ~ 5mg/l.
Kanal (Störkanal) mit Schlammsubstrat, Steinen und geringer Strömung in Mecklenburg-Vorpommern: 18°C (29.07.2007); GH = 13°dH; KH = 7°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0mg/l; NO2 < 0,3 mg/l; NO3 ~ 5mg/l.
Elbe-Lübeck-Kanal/Schleswig-Holstein an Steinen: 19°C (29.07.2007); GH = 12°dH; KH = 7°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0mg/l; NO2 < 0,3 mg/l; NO3 ~ 5mg/l.

Fortpflanzung:                                                                                                                                                                                                

Wie alle Viviparidae ist auch die Stumpfe Flußdeckelschnecke getrenntgeschlechtlich und vermehrt sich ovovivipar, d.h. lebendgebärend.

In der Natur ist zu beobachten, daß die Tiere, besonders die Weibchen, im Frühjahr aus tieferen Zonen in die wärmeren Flachwasserzonen der Gewässer wandern und sind dann auch den Sommer über stellenweise in hoher Dichte zusammenfinden. Paarungen finden während der gesamten Aktivitätsperiode zwischen März und November statt. Im wintermilden Südengland konnte keine signifikante Unterbrechung der Fortpflanzung im Winter beobachtet werden.

Das Männchen kriecht zur Paarung auf die rechte Gehäuseseite des Weibchens und führt seinen aus dem rechten Fühler weit ausgefahrenen Penis in die Vagina des Weibchens ein.

Je nach Größe des Weibchens entwickeln sich im Uterus der Weibchen i.M. 10 bis 24 (max. 80) Eikapseln parallel in unterschiedlichen Stadien. Weibchen mit Embryonen können in der Natur zu allen Jahreszeiten, d.h. auch im Winter gefunden werden, wobei die Anzahl der Embryonen/Weibchen im Winter nur ein Zehntel dessen beträgt wie im Sommer. Während der Winterruhe verläuft die Entwicklung stark verlangsamt weiter, sodaß auch im Winter noch einzelne Jungtiere geboren werden. Schwerpunktmäßig werden die Jungtiere in der Natur jedoch den Sommer über einzeln geboren, besonders zwischen Juni und August.

Sie haben dann bereits einen Gehäusedurchmesser von 5 bis 10mm. Im Gegensatz zurSpitzen Sumpfdeckelschnecke (Viviparus contectus) ist der vordere Mantelsaum der Jungtiere glatt oder hat höchstens winzige Ausbuchtungen. Dementsprechend sind ihre Gehäuse kahl oder besitzen nur wenige winzige Härchen.

Lebenserwartung:

In der Natur werden die Tiere 4 bis 10 Jahre alt.

Nahrung:

Wie alle Viviparidae ernährt sich auch die Stumpfe Flußdeckelschnecke in der Natur als Weidegänger von Algenaufwuchs, nimmt Detritus und Bakterien beim Fressen von Schlamm auf und ernährt sich besonders im Sommer auch in erheblichem Umfang von Plankton. Lebende, höhere Pflanzen werden nicht gefressen. Untersuchungen des Darminhaltes ergaben ca. 5% Grünalgen, 10% höhere Pflanzen und 85% Detritus.

Das Plankton wird mit einem ultrafeinem Netz aus Schleimfäden (Maschenweite nur 9 x 11 nm) an der Kiemenbasis aus dem Atem- Wasserstrom herausgefiltert. Die verklumpten Nahrungspartikel werden von einem Flimmerepithel zu einer Nahrungswurst geformt, die in einer Rinne rechts zum Kopf nach außen transportiert wird. Von Zeit zu Zeit dreht die Schnecke ihren Kopf um die so konzentrierten Planktonpallets zu fressen.

Verhalten:

Adulte Flußdeckelschnecken halten sich fast ausschließlich auf dem Boden auf. Der gedrungene, breite Fuß wird auch als Anpassung gegen Einsinken in weichem Schlamm gedeutet. Jungtiere sind wesentlich mobiler und klettern häufig auf Wasserpflanzen.

Den Winter (etwa Oktober/November bis März/April) überdauern die Flußdeckelschnecken eingegraben im Bodenschlamm. Währenddessen nehmen die Tiere keine Nahrung zu sich und zehren von ihren Reserven. Bei sehr lange andauernden Wintern kann es vorkommen, daß ein erheblicher Teil einer Population nicht mehr aus der Ruhephase erwacht.

Auch bei Nahrungsmangel werden die Tiere inaktiv und graben sich ein. Der dann zusätzlich gebildete „Jahresring“ kann zur Überschätzung des tatsächlichen Alters führen.

Haltung und Vergesellschaftung im Aquarium:

Vermutlich weitgehend wie für die Donau- Flußdeckelschnecke (Viviparus acerosus) beschrieben.

Parasiten:

Wie auch andere Wasserschnecken werden auch die heimischen Viviparidae von verschiedenen Arten von Trematoden (Leberegel) als Zwischenwirt befallen. Planmäßiger Endwirt der die Schnecke verlassenden Zerkarien (= ein Larvenstadium der Egel) sind Wasservögel, Fische, Amphibien oder Säugetiere. Die meisten Zerkarien gelangen in ihren Endwirt indem sie mitsamt der infizierten Schnecke gefressen werden. Dort bohren sie sich durch die Darmwand und befallen die inneren Organe. Für die Stumpfe Sumpfdeckelschnecke wurde u.a. die Art Neoacanthoparyphium echinatoides festgestellt, dessen Endwirt Wasservögel sind.

Gefährdung:

Die Stumpfe Flußdeckelschnecke wird auf der Roten Liste Deutschlands (1998) allgemein als stark gefährdet geführt. In Tschechien (2005) gilt sie als potentiell gefährdet. Als Gefährdungsursachen gelten wasserbauliche Maßnahmen sowie allgemein schlechte Gewässergüte.
Auf der internationalen Roten Liste der IUCN (1996) sowie denjenigen von Estland (Jahr?), Lettland (2003), Norwegen (2006), Polen (2004), Schweden (2001), Slovenien (2001) und der Niederlande (2004) ist die Art derzeit nicht gelistet.

 

Sonstiges:

Jungschnecken, die sich bevorzugt in der Flachwasserzone von Gewässern aufhalten, werden sehr gern von Enten, z.B. Stockenten gefressen. Adulte Viviparidae auch vom Bisam, Wanderratten und Fischotter.

Die Stumpfe Flußdeckelschnecke wird auf der Roten Liste in Deutschland allgemein als stark gefährdet geführt. In Polen ist sie als selten, in Tschechien als potentiell gefährdet eingestuft. Als Gefährdungsursachen gelten wasserbauliche Maßnahmen sowie allgemein schlechte Gewässergüte.

In Polen konnten in einem natürlichen Gewässer fertile Hybride mit der Spitzen Sumpfdeckelschnecke (Viviparus contectus) enzymelekrophoretisch nachgewiesen werden. Die Tiere wiesen insgesamt intermediäre Merkmale auf, werden jedoch deutlich größer (bis 55mm hoch und 42mm breit). Da die beiden Elternarten normalerweise verschiedene Habitate bevorzugen, kommen Hybride äußerst selten vor.

Bei den regelmäßig im Frühjahr im Zoohandel und Baumärkten als „Teichschnecken“ angebotenen Sumpf- und Flußdeckelschnecken handelt es sich um Wildfänge aus Osteuropa, meist aus Ungarn oder Polen. Es handelt sich dabei eher selten um die auf dieser Seite beschriebene Viviparus viviparus, sondern vielmehr die verwandten Arten Viviparus acerosusund Viviparus contectus .

Möglicherweise ist Viviparus viviparus in den 1970er Jahren auch in Georgia/USA eingeschleppt worden. Da die Art jedoch conchologisch nicht sicher von der dort einheimischen Art Viviparus georgianus unterscheidbar ist, sind entsprechende Nachweise noch umstritten.

Als eine rezente Unterart der Stumpfen Flußdeckelschnecke in Europa ist in der Literatur

 Viviparus viviparus penthicus (SERVAIN 1884)

beschrieben:

GLÖER & ZETTLER (2005) konstatieren nach genauerer Betrachtung, daß es sich bei dieser Unterart wohl nur um eine Kümmerform von V. v. viviparus handelt.

Denn Letztere erreicht in Flüssen geringere Gehäusehöhen (z. B. Oder bei Frankfurt: 24mm, Elbe bei Teufelsbrück: 21mm) und Gehäusebreiten (15 bis 20mm) als in stehenden Gewässern (z. B. im wenig strömenden Isebekkanal in Hamburg: 34mm). Auch die Tiefe der Naht, bzw. die Wölbung der nur bis zu 5 Windungen, die bei V. v. penthicus besonders ausgeprägt sein sollen, liegt demnach innerhalb der intraspezifischen Variabilität der Art.

Als weitere rezente Unterart ist

 Viviparus viviparus costae (MOUSSON 1863)

beschrieben:

Beschreibung:

Diese geographische Form zeichnet sich durch etwas bauchigere Umgänge des kontrastreicher gezeichneten Gehäuses aus. Der Körper ist feiner punktiert als bei der Nominatform.

Verbreitung, Habitat:

Griechenland (Thrakien),Türkei (Regionen Marmara, Schwarzes Meer und Ost-Anatolien: z.B. Ýstanbul Baçeköy, Yalova, Ýzmit, Bursa Apolyont Gölü, Ýstanbul Terkos Gölü, Abant Gölü, Sapanca Gölü, Gýcý Gölü, Cernek Gölü), Ukraine (Krim), Kaukasus.

Wurde von ÖKTENER (2004) in den beiden oben zuletzt genannten, türkischen Seen auf verschiedensten Substraten wie Steinen, Holz, Laub und Wasserpflanzen gefunden.

Literatur:

FECHTER, R. & FALKNER, G. (1990): Weichtiere. Mosaik Verlag GmbH, München. ISBN 3-570-03414-3.                 [kurze Artbeschreibung. mit Farbfotos lebender Tiere und Gehäusen der Art und Unterart]

GLÖER, P. (2002): Süßwassermollusken Nord und Mitteleuropas. Bestimmungsschlüssel, Lebensweise, Verbreitung. In: Die Tierwelt Deutschlands. Conchbooks, Hackenheim. ISBN 3-925919-60-0.
[Angaben zu Merkmalen, Verbreitung usw.]

GLÖER, P & MEIER-BROOK, C. (2003): Süßwassermollusken. Ein Bestimmungsschlüssel für die Bundesrepublik Deutschland. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung, Hamburg. ISBN 3-923376-02-2.
[Angaben zu Merkmalen, Verbreitungskarte für Deutschland]

 

weblinks:

Aquarienschnecken-Forum.de:
 [thread über Viviparus spec.]
[Futterthread Viviparus spec.]
[Bericht über Abwehrreaktion einer Viviparus gegen eine Posthornschnecke]
Rote Listen Süßwassermollusken. [Linksammlung]
 

Atlasproject Nederlandse Mollusken (ANM): Viviparus viviparus (LINNAEUS 1758) Stompe moerasslak.
[Verbreitungskarte der Niederlande]

CIOBOIU, O. (2003):Diversity of Gastropoda in the Romanian sector of the Danube lower hydrographic basin.
[Darstellung der Vorkommen in Rumänien auf Flußgebietsniveau]

Deutsche Malakozoologische Gesellschaft (Red.: W
IESE, V., Stand: 02/2008): Molluscs of Central Europe – Nomenklaturliste.
[Systematik europäischer Mollusken – auch mit deutschen Namen]

Fauna Europaea
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung]

F
ISCHER, W.: Checklist to Austrian Mollusks / European Viviparidae.
[Farbfotos von Gehäusen aus Berlin]

F
ISCHER, W. (2008): Beiträge zur Kenntnis der österreichischen Molluskenfaua XII. Zur Verbreitung der Gattung Viviparus MONTFORT 1810 (Gastropoda: Caenogastropoda) im Bereich des Donau-Marchgebietes östlich von Wien. Nachrichtenblatt der Ersten Vorarlberger Malakologischen Gesellschaft 15: 57-61. Rankweil, Januar 2008.
[Bemerkung, daß Fundangaben von Viviparus viviparus in Österreich Fehlbestimmungen sind]


F
UCHS, C. (2002): Cercarien aus Viviparus contectus. Webseite der Universität Bielefeld, Fakultät für Biologie, Parasitologie/Gewässerökologie, Arbeitsgruppe Mannesmann.
Beschreibung einer im Raum Westfalen-Lippe in V. contectus gefundenen Trematodenart mit Erwähnung einer V. viviparus befallenden Art]

G
LÖER, P. & ZETTLER, M. L. (2005): Kommentierte Artenliste der Süßwassermollusken Deutschlands. Malak. Abh. 23: 3-26.
[Feststellung, daß der Status von V. v. penthicus nicht haltbar ist]

J
AKUBIK, B. (2006):Reproductive Pattern of Viviparus viviparus (LINNAEUS 1758) (Gastropoda, Viviparidae) from littoral Aggregations in a through flow Reservoir (Central Poland). Polish Journal of Ecology 54-1: 39-55.
[umfangreiche populationsökologische Untersuchung]

LITTLE, C. (1965): Osmotic and Ionic Regulation in the Prosobranch Gastropod Mollusc, Viviparus viviparus LINN. J. Exp. Biol. Vol. 43 No. 1 pp. 23-37.
[Untersuchung des Blutes bei variablen Wasserwerten]


National Biodiversity Network: Grid map of records on the Gateway for River snail (Viviparus viviparus).                      [Datenbank-basierte Verbreitungskarte von V. v. viviparus für Großbritannien]

ÖKTENER, A. (2004): A preliminary Research on Mollusca Species of some Freshwaters of Sinop and Bafra. G.U. Journal of Science 17(2): 21-30 (2004). ISSN 1303-9709.
[Fundort- und Substratangaben für V. v. costae in der Türkei]

VON PROSCHWITZ, T. (2003): Faunistiskt nytt 2002 – snäckor, sniglar och musslo. Göteborgs Naturhistoriska Museum Årstryck 2003: 25-4.
[Vorkommen von V. viviparus in Schweden]

U
STAOĞLU, M. R. & BALIK, S. & ÖZBEK, M. (2001): Işıklı Gölü (Çivril-Denizli)’nün Mollusca Faunası. - Ege University Press, Volume 18, Issue (1-2): 135-139. ISSN 1300 – 1590.
[auch mit Angaben von Wasserwerten eines Vorkommens in der Türkei von V. viviparus, in türkisch]

SLOBODNÍK, J. et al. (2005): Final report on sampling, chemical analysis and ecotoxicological studies.
[Nennung einiger Fundorte u.a. von V. viviparus entlang der Donau]

SysTax - a Database System for Systematics and Taxonomy
[allerhand Angaben von Fundorten von Sammlungsmaterial]

WIESE, V: (1991): Atlas der Land- und Süßwassermollusken in Schleswig-Holstein. Landesamt für Naturschutz und Landschaftspflege Schleswig-Holstein. ISBN 3-923339-40-2.
[Verbreitungskarte Schleswig-Holstein, Angaben zu Habitat und Merkmalen]

YILDIRIM, M. Z. (1995): Türkiye Prosobranchia (Mollusca: Gastropoda) Türleri ve Zoocoğrafik Yayılışları. 1. Tatlı ve Acı Sular.
[Angaben über die Vorkommen der von V. v. costae in der Türkei, in türkisch]

ZETTLER, M. L. (2000): Bewertung des ökologischen Zustandes von Fließgewässern in Mecklenburg-Vorpommern über die Malakofauna als Indikatororganismen. Natur und Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern. 35: 3-36.
[gute Habitatangaben auf S. 8 – auch gut vergleichbar mit anderen heimischen Arten]

ZETTLER, M. L. et al. (2005): Bemerkenswerte Süßwassermollusken aus Litauen. Aufsammlungen vom September 2004. Malak. Abh. 23: 27-40.
[Fundortangaben für Litauen]

 

 

Seite aktualisiert: 30.11.2008

Autor: schneckli

 

internationale Trivialnamen für die Suchmaschinen:
englisch: River snail
holländisch: Stompe moerasslak
polnisch: żyworódka paskowana
russisch: ЖИВОРОДКА
schwedisch: Trubbig sumpsnäcka
slovakisch: močiarka živorodá
tschechisch: bahenka pruhovaná = bahenka říční

 

to the top

Top

Zum Besucherbuch / guestbook

Bilder/Text/Fotografien sowie Inhalte in Wort/ Text & Bild unterliegen dem © von Alexandra Behrendt Dezember 2004 - 2010
Achtung! Sämtliche Fotos und Bilder unterliegen dem Urheberrecht.
Bei Interesse an Bildern oder Fotos für private Webseiten
bitte eine mail senden.
Steuernummer: 49108/30501

Pictures/texts/photos as well as word, text and pictorial content underlie the copyright of Alexandra Behrendt, December 2004 – 2010.Please note: Any and all photos and pictures are copyrighted!If you are interested in using pictures or photos on private web sites please send me an email.       Tax no. 49108/30501