Neritina coromandeliana (Sowerby, 1836)  

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diverse Bezeichnungen

Rennschnecke, Zebrarennschnecke, Zebraschnecke, gestreifte Schnecke, Zebra Napfschnecke

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Klasse:           Gastropoda
Unterklasse:   Orthogastropoda (Echte Schnecken) PONDER& LINDBERG, 1996
Überordnung:   Neritaemorphi KOKEN, 1896
Ordnung:         Neritopsina GRAY, 1847
Überfamilie:     Neritoidea RAFINISQUE, 1815
Familie:           Neritidae (Kahnschnecken) RAFINISQUE, 1815
Gattung:           Neritina LAMARCK, 1816

Art:                   Neritina coromandeliana (Sowerby, 1836) 

Beschreibung:

Gehäuse:

  • oval, kegelförmig, matt 
  • kurtze Spitze häufig korrodiert
  • variable dunkle  Streifenmuster
  • hell bis dunkelbrauner Grund
  • Mündung und Septum:: grau, glänzend
  • Größe:.  - 25 mm ,Höhe 23 mm

Operculum:

  • gräulich weiss bis gelb mit einer roten Linie am Rand

Körper:

  • schwarz - weisse Musterung
  • Sohle grau

 

Verbreitung, natürlicher Lebensraum:

  • Tropischen Klima 22 - 32 Grad
  • Sumatra, Indonesien, Polynesien, Malaysia, Thailand
  • Brackwasserkanäle
  • Süßwasserflußmündungen

 

Entwicklung und Vermehrung:

  • Getrenntgeschlechtlich, äusserlich nicht zu unterscheiden
  • Weibchen verklebt weissliche, harte, ovale Kokons
  • Geschlüpfte Larven vom Süßwasser in den Brackberreich, von da ins Meer. Auf der Reise zurück findet die Entwicklung zur Schnecke statt.
  • Vermehrung im Aquarium sollte deswegen ausgeschlossen sein.
  • Über die Lebenserwartung liegen keine Daten vor. Einzelexemplare werden aber seit 4 Jahren und länger gepflegt.

Nahrung:

  • weidet unermüdlich das Hartsubstrat ab. ( harte Grünalgen )   
  • gräbt im Mulm und frisst dort.    
  • Nimmt anscheinend Staubfutter zu sich, egal welcher Zusammensetzung
  • Obst, Gemüse, Teigwaren

 

Vergesellschaftung/ Aquarium:

Sie zeigt wenig Angriffsfläche und ist mit den unterschiedlichsten Fischen gut zu halten. Zwergganelen und andere Gastropoden, ausser Anentome helena sind kein Problem.  Sollte in kleinen Gruppen gehalten werden, da sie sich gerne zusammen aufhalten. Unaufdringliche Arbeiterin, die nur das Wasser verlässt, kurz bevor sie verhungert, oder bei massivster Belästigung im Aquarium.  Das Becken sollte veralgt sein beim Einsetzen. Die Neritina coromandeliana geht schnell an angebotenes Zusatzfutter.

 

 

Quellen:

  • Archiv für Molluskenkunde der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Band 105    Rolf A.M. Brandt, 1974
  • Freshwater Molluscan Shells  by Martin Kohl
  • SysTx Uni – Ulm
  • microseashell.com

 

 

Autor: Alexandra Behrendt

aktualisiert am 03.02.2011

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