Neritina turrita, (Gmelin, J.F., 1791)

Vittina turrita

diverse Bezeichnungen:

Neritina semiconica

Vittina semiconica

Neritina strigilata

Zebrarennschnecke

Orange Treck

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Klasse:           Gastropoda
Unterklasse:     Orthogastropoda (Echte Schnecken) PONDER& LINDBERG, 1996
Überordnung: Neritaemorphi KOKEN, 1896
Ordnung:         Neritopsina GRAY, 1847
Überfamilie:     Neritoidea RAFINISQUE, 1815
Familie:           Neritidae (Kahnschnecken) RAFINISQUE, 1815
Gattung:           Neritina LAMARCK, 1816

Art:                   Neritina turrita

Vittina turrita 5

Beschreibung:

Gehäuse:

  • oval, kegelförmig, matt 
  • kurze Spitze , etwas ausgezogener als bei V.coromandeliana
  • variable dunkle  Streifenmuster, oder in Spirallinien verlaufende Muster / Punkte
  • hell bis dunkelbrauner , orangebrauner Grund
  • Mündung und Septum:: weiß bis orange, ca. 7 Zähnchen mittig angeordnet
  • Größe:.  bis 35 mm ,Höhe 20 mm

Operculum:

  • weiss bis dreckig orange mit einer roten Linie am Rand

Körper:

  • schwarz - weisse Musterung
  • Sohle grau
  • schlanke Fühler

 

Verbreitung, natürlicher Lebensraum:

  • Tropischen Klima 22 - 32 Grad
  • Indo-Pazifik
  • Brackwasser/ Mangroven, auf dem Boden lebend im Weichsubstrat
  • Süßwasserflußmündungen

 

Entwicklung und Vermehrung:

  • Getrenntgeschlechtlich, äusserlich nicht zu unterscheiden
  • Weibchen verklebt weissliche, harte, ovale Kokons
  • Geschlüpfte Larven vom Süßwasser in den Brackberreich, von da ins Meer. Auf der Reise zurück findet die Entwicklung zur Schnecke statt.
  • Vermehrung im Aquarium sollte deswegen ausgeschlossen sein.
  • Über die Lebenserwartung liegen keine Daten vor. Einzelexemplare werden aber seit 5 Jahren

Nahrung:

  • weidet unermüdlich Hartsubstrat ab, wühlt aber auch im Grund  
  • gräbt im Mulm und frisst dort.    
  • Nimmt künstlich zugeführtes Futter zu sich
  • Gemüse, Blattwerk

 

Vergesellschaftung/ Aquarium:

Sie zeigt wenig Angriffsfläche und ist mit den unterschiedlichsten Fischen gut zu halten. Zwergganelen und andere Gastropoden, ausser Anentome helena sind kein Problem.  Sollte in kleinen Gruppen gehalten werden, da sie sich gerne zusammen aufhalten. Unaufdringliche Arbeiterin, die nur das Wasser verlässt, kurz bevor sie verhungert, oder bei massivster Belästigung im Aquarium.  Das Becken sollte veralgt und gut mit Mulm bedeckt sein beim Einsetzen. Die Neritina turrita geht schnell an angebotenes Zusatzfutter.Eine Vergesellschaftung mit Cambarellus ninae ist möglich

 

Quellen:

  • Archiv für Molluskenkunde der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Band 105    Rolf A.M. Brandt, 1974
  • SysTx Uni – Ulm ( Fundorte )
  • microseashell.com
  • sealifebase.org (wesentliche Fakten )
  • discoverlife.org   (Karte über Verbreitungsgebiet )

 

 

Autor: Alexandra Behrendt

aktualisiert am 07.01.2011

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