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Aquarienschnecken.de |
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Pachymelania aurita (O.F. Müller, 1774) |
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Beschreibung: Das bis zu 60 mm grosse Gehäuse ist fest und dickschalig. In spiralig angeordneten Linien befinden sich gerade ausgezogene Stachelreihen, die mehr oder weniger ausgeprägt vorkommen. Die Naht ist schwach ausgeprägt. Das Operculum ist paucispiral, mit basal, exzentrischem Nukleolus. Die Färbung variiert in verschiedenen Braun und Gelbtönen. Unter Sonstiges wird auf die unterschiedliche Färbung der Tiere, je nach Fundort eingegangen. Der Abstand zwischen den einzelnen Stachelreihen, ist wesentlich größer , als bei den Pachymelania byronensis, und sie verfügt somit auch über weniger Stachelreihen. Verbreitung/ natürliches Habitat: Sie wird an der Westafrikanische Küste, von Senegal bis Angola gefunden Die Pachymelania aurita lebt auf schlammigen Sandböden in der offenen Lagune und meidet Gebiete mit starker Strömung. Sie lebt in einer Wassertiefe bis zu 5 m.Über das Jahr verteilte ist die Aurita Salzgehaltschwankungen zwischen 0 und 27%, bei einer Konzentration von 27,5% ausgesetzt. Pachymelania aurita lebt vorzugsweise im oberen Bereich des Infralitorals auf besonders sandigen Sedimenten. Fortpflanzung: In der Trockenzeit beginnt die Fortpflanzungeperiode (Dez. - April) . Anders, als dem Aquarianer bekannten Melanoides sp. gebirt die weibliche Pachymelania keine “fertigen” Jungtiere - zumindest ist die bei den aurita und fusca nachgewiesen) Nach der Aufnahme des Spermas, werden die Eier befruchtet, im Körper der Schnecke erfolgt die Entwicklung, bis in das Larvenstadium, nun bettet die Mutterschnecke die Larven auf Plankton. Diese Phase dauert ca. 7 Tage, danach bevölkern die Jungschnecken den Boden (ist allerdings nicht 100% geklärt, da es zwei wiedersprüchliche Aussagen gibt. einmal werden Larven entlassen und gebettet, der andere schreibt, es seien eistränge die gebettet werde./ (AJAO und FAGADE - Autoren) Nahrung: Die schwachen Zähne und der fransige Mantelrand, deuten auf eine Nahrungsaufnahme als Filtriere hin. D.h. sie essen Mikroplankton. Sonstiges: BINDER (1977) untersucht die Anordnung der farbigen Motive auf der Schale bei den Populationen der Pachymelania aurita vornehmlich in der Ebrié-Lagune, darüber hinaus aber auch in der Lagune von Grand Lahou (Elfenbeinküste). Bei den auritia ist die Schale mit spiralförmigen dunklen Farbbändern (schwarz, dunkelbraun, rötlich, orangefarbig) auf hellem Grund (gelb) versehen, sie kann aber auch gänzlich hell oder dunkel gefärbt sein. BINDER kommt zu dem Schluss, dass die unterschiedliche Färbung nicht auf eine Selektion durch Räuber zurückzuführen ist, da diese überall in der Lagune die selben Bedingungen, also eine erhöhte Wassertrübung, vorfinden. Er geht davon aus, dass das Phänomen ein sichtbares Zeichen der Adaption der Art an verschiedene ökologische Faktoren ihres Milieus ist. In den unterschiedlichen Gebiten herrschen je nach Jahreszeit , verschieden hohe Salzgehalte. Diese in Nigeria sehr bekannte Art wird von zahlreichen an der Küste lebenden Ethnien gesammelt und verzehrt (genau wie auch Tympanotonus fuscatus) und sogar auf den Märkten gehandelt. Die Jungtiere dieser Art sind darüber hinaus ein wichtiger Bestandteil der Ernährung schneckenfressender Fische Trotz großer Salzgehalts -schwankungen im größten Teil der Lagune (Lagos)– von 20-30% im Februar (Trockenzeit) bis ca. 0% im Juni (Regenzeit) – und der ständigen Veränderung der Sedimentzusammensetzung auf dem Boden (vornehmlich im Nordwesten und im Zentrum) ist die Art hier weit verbreitet. Gelegentlich sind hohe Populationsdichten zu verzeichnen, häufig liegen sie über 2000/m2. Im Februar 1986 konnten sogar 60 000 Jungtiere pro m2 gesammelt werden. Krankheitsübertragung Nicht ausser acht zu lassen, ist die Übertragung der Egel, die Bilharziose übertragen Im Forum finden sie einige Angaben über die Haltung dieser Schnecke, bitte benutzen sie die Suchfunktion: http://www.aquarienschnecken-forum.de/search.php
Literatur: GLAUBRECHT, M. (1996): Evolutionsökologie und Systematik am Beispiel von Süß- und Brackwasserschnecken (Mollusca: Caenogastropoda: Cerithioidea): Ontogenese-Strategien, paläontologische Befunde und historische Zoogeographie. Backhuys Publishers, Leiden, NL. ISBN 90-73348-52-8. [ Morphologie, Anatomie, Reproduktionsbiologie ] Übersetzungsschrift von Mathias Stein, Grundlage dazu war: ZABI (G.S.JJ)et LE LOEWF(P.) > 1992 - Revue des connaissances sur la fauna benthique des millieux margino-litto-raux dÁfrique d´louest. 1- Biologie etecologie des especes.Rev., Hydrobiol.tropp., 25(3):207-249. Auf diesem Wege, vielen Dank :) [ Detaillierte Angaben über Habitat, Anatomie, Vorkommen und Salinität ] Weblinks sys tax gastropods. com members.aol.com/Mkohl2/Afropleuros.html
Autor: Alexandra Behrendt aktualisiert am 18.05.2008 |
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