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Pachymelania fusca (Gmelin, 1791)

Pachymelaia fusca
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Beschreibung:

Das ca. 4 cm lange und 1,5 cm breite Gehäuse zeichnet sich durch seine feste , stark skulpierte Schale aus. Gerade die Pachymelania fusca ist sehr formvariabel. Das Operculum ist paucispiral, mit basal, exzentrischem Nukleolus. Die Färbung variiert in verschiedenen Brauntönen.

Verbreitung/ natürliches Habitat:

Sie besiedelt das Brackwasser der Flußmündungen und wird in Meeresnahen Lagunen gefunden. An der Elfenbeinküste im Schlickwatt, mit nur wenigen Millimetern Wasser bedeckt mit den Tympanotonus fuscatus gemeinsam

 Mangroven, Senegal

Fortpflanzung:

In der Trockenzeit beginnt die Vortpflanzungeperiode (Dez. - April) . Anders, als dem Aquarianer bekannten melanoides sp. gebirt die weibliche Pachymelania keine “fertigen” Jungtiere - zumindest ist die bei den aurita und fusca nachgewiesen)

Nach der Aufnahme des Spermas, werden die Eier befruchtet, im Körper der Schnecke erfolgt die Entwicklung, bis in das Larvenstadium, nun bettet die Mutterschnecke die Larven auf Plankton.

Diese Phase dauert ca. 7 Tage, danach bevölkern die Jungschnecken den Boden (ist allerdings nicht 100% geklärt, da es zwei wiedersprüchliche Aussagen gibt. einmal werden Larven entlassen und gebettet, der andere schreibt, es seien Eistränge die gebettet werde./ (AJAO und FAGADE - Autoren)

Nahrung:

Die schwachen Zähne und der fransige Mantelrand, deuten auf eine Nahrungsaufnahme als Filtriere hin. D.h. sie essen Mikroplankton. Gelegentlich fressen sie im Aquarium aber auch Gemüse und “Moosbälle”.

Sonstiges:

Sie kommt in den unterschiedlichsten Sedimenten vor, allerdings immer in Substraten die reich an pfl. Substanzen sind. Der Salzgehalt schwankt in diesen Gebieten zwischen 0,02% und 15%.Ihr Lebensraum ist häufig der Sonne ausgesetzt. Sie kann 4 - 6 Monate ohne Wasser überleben.

Die Salzgehaltschwankungen über das Jahr, liegen zwischen 0 und 27%, bei einer Konzentration von 27,5% überleben sie jedoch nicht länger als 22 Tage.

Krankheitsübertragung

Nicht ausser acht zu lassen, ist die Übertragung der Egel, die Bilharziose übertragen

 

 

Literatur:

GLAUBRECHT, M. (1996): Evolutionsökologie und Systematik am Beispiel von Süß- und Brackwasserschnecken (Mollusca: Caenogastropoda: Cerithioidea): Ontogenese-Strategien, paläontologische Befunde und historische Zoogeographie. Backhuys Publishers, Leiden, NL. ISBN 90-73348-52-8.

[ Morphologie, Anatomie, Reproduktionsbiologie ]

Übersetzungsschrift von Mathias Stein, Grundlage dazu war:

 ZABI (G.S.JJ)et LE LOEWF(P.) > 1992 - Revue des connaissances sur la fauna benthique des millieux margino-litto-raux dÁfrique d´louest. 1- Biologie etecologie des especes.Rev., Hydrobiol.tropp., 25(3):207-249. Auf diesem Wege, vielen Dank :)

[ Detaillierte Angaben über Habitat, Anatomie, Vorkommen und Salinität ]

Weblinks:

sys tax

[ Systematik ]

M.Kohl

http://members.aol.com/Mkohl2/Afropleuros.html

 

Seite aktualisiert am 29.12.2007

Autor : Alexandra Behrendt

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