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Nahrung:
Die Ernährung der Planorbella duryi duryi im Aquarium ist recht einfach, sie fressen verwesende Pflanzen, Mulm , Futterreste, Algen, gehen an jede Art von Futtertablette und Gemüse, auch verstorbene Aquarieninsassen werden nicht verschmäht.
Vergesellschaftung:
Eine Vergesellschaftung mit Schlammschnecken und Schnecken der Pomacea Gruppe ist nicht anzuraten, da diese, die Gelege der Posthornschnecken eliminieren. Auch auf eine Vergesellschaftung mit Krebsen, sollte verzichtet werden, ausser man benötigt die Posthornschnecken als Frischfutter.
Mit Zwerggarnelen und Schnecken aus der Gattung Planorbidaea und Cerithoidea kommt sie gut zurecht. Auch mit einem etwas ruppigeren Fischbesatz kommt sie zurecht, sofern sie nicht gefressen wird.
Sonstiges:
Die Posthornschnecken haben im Gegensatz zu anderen Wasserschnecken Hämoglobin, den roten Blutfarbstoff. Ihre fadenförmigen Fühler sind nicht einziehbar und obwohl sie keinen Deckel besitzen, sind sie in der Lage, kurze Trockenperioden zu überstehen und sich dabei sehr weit in ihr Gehäuse zurückziehen.
Ausserdem zeigen sie sich resistend gegen Medikamente wie Flubenol und ähnlichem.
Alles in allem, ist sie eine leicht zu züchtende Aquarienschnecke, die es auch schon in etlichen Farbformen auf dem Markt zu erhalten ist.
Diese ganzen Farbformen, sei es rosa, olive, blau oder orange, führen meist auf die Planorbella oder aber auf die Planorbarius corneus zurück. Wobei die Empirik zeigt, dass die dunkleren Farbtöne eher mit der Planorbairus corneus zu tun haben.
Alle Bilder wurden von Andreas, www.Aquarieninfo.de zur Verfügung gestellt. Danke!
Literatur:
GLÖER, P. (2002): Süßwassermollusken Nord und Mitteleuropas. Bestimmungsschlüssel, Lebensweise, Verbreitung. In: Die Tierwelt Deutschlands. Conchbooks, Hackenheim. ISBN 3-925919-60-0.
[Angaben zu Merkmalen, Verbreitung usw.]
Seite wurde aktualisiert am 29.12.2007
Autor: Alexandra Behrendt
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