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Familie: Planorbidae (Gray 1840)
Gattung: Planorbella (Haldeman 1842)
Art: Planorbella scalaris (Jay, 1839)
Beschreibung:
Das meist, bis zu 10 mm breite, durchscheinende Gehäuse zeigt eine Farbvariabilität zwischen schwarz, braun und rotbraun auf, bis hornfarben. Die 3 - 3,5 Umgänge, sind deutlich voneinander Abgesetzt nach hinten , wie flache Stufen abgesetzt. Der letzte Umgang dominiert in der Größe. Die Fühler sind gerade und dünn, die AUgen sitzen an der Basis. Die Körperfarbe variiert zwischen dunkelgrau, fast schwarz, bis hin zu einem helleren braun, mit hellen Sprenkel.
Verbreitung/ natürlicher Lebensraum:
Beheimatet ist sie in Mittel bis Süd Florida,. Dort wird sie in den Sümpfen und Seen gefunden. Sie bervorzugt, stehende pflanzenreiche Gewässer.
Im Süden herrscht das tropisch-feuchte Klima der Karibik; die Mitte Floridas wird beeinflusst vom subtropischen Wechselklima. Das heisst, zwischen Juni und Oktober ist die regnerische Zeit. Frostperioden sind in diesen Regionen nicht bekannt.
Vermehrung:
Die zwittrig angelegten Tiere, befruchten sich vermutlich wie ihr Verwandten. Zur Befruchtung finden sich zwei Schnecken zusammen, die eine sitzt seitlich links an der anderen und führt ihr Geschlechtsorgan, das hinter dem linken Fühler sitzt, in die Geschlechtsöffnung des zweiten Tieres ein. Nach erfolgreicher Verpaarung trennen sich die Tiere. Wenige Tage später werden die Eipakete an Pflanzen, Einrichtungsgegenständen oder der Aquarienscheibe verklebt.
Über genaue Schlüpfdaten im Aquarium, sowie die Form des Geleges, oder die Anzahl der Eier kann noch nichts berichtet werden.
Nahrung:
Algen, Aufwuchs und Mulm gehören zu ihrer Nahrung ebenso, wie abgestorbene Pflanzenteile. Auch Trockenfutter in Form von Tabletten, Chips oder Flocken wird immer genommen.
Leider stehen noch keine aquaristische Beobachtungswerte vor.
Verhalten im Aquarium:
Durch ihre Kleinheit, geht sie in einem stark bepflanzen Becken durchaus unter. SIe benimmt sich unauffällig und ist darin kaum zu finden.
Von einer Vergesellschaftung mit anderen Wasserschnecken und Garnelen ist abzusehen, da sie mit der Nahrungskpnkurenz nicht zurecht kommt. Oder aber, das Becken wird wirklich reichlichst gefüttert und steht unter einem regelmässigen Wasserwechselintervall.
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