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Beschreibung:
Das ca. 6 cm lange und bis zu 1,8 cm hohe Gehäuse ist festwandig und weist eine fein gestreifte Oberflächenstruktur auf. Das Operculum ist multispiral und besitzt einen zentral liegenden Nucleolus. Der Mündungsbereich ist oval. Bei den meisten importierten Tieren ist der letzte Umgang gebrochen.
Es ist immer glatt, nie stark gerippt. Die Umgänge sind eher flach, die Nähte nicht tief oder stark abgesetzt. Die Färbung geht von Gelb über Dunkelbraun bis Schwarz.
Die Körperfarbe variiert von braun bis schwarz. Die Fühler sind fein und gerade, die blauen Augen sitzen an der Basis. Der Rüssel ist verhältnismässig lang, weich und flexibel.
Verbreitung/ natürliches Habitat:
Obun State: Omi Fluß in Ago-Iwoye,
Wasserreservoir im Südwesten Nigerias,
Die Potadoma moerchi wird im Westen und Südwesten Afrikas gefunden, meist in riverinen Ökosysteman (Fluss/ Seebegleitende Feuchtgebiete), z.B. im Lake Pannon
Wasserwerte:
Leider liegen der Redaktion keine Wasserwerte vor. Allerdings werden sie von einigen Aquarianern in Weichwasser mit einem Ph-Wert zwischen 6 und 6,5 erfolgreich gehalten.
Fortpflanzung:
Diese Tiere sind vermutlich ovovivipar, die Entwicklung der Jungtiere findet im Uterus statt, wobei die Eihülle als Nährsubstanz dient. Wie fast alle Voderkiemer sind die Potadoma getrennt geschlechtlich angelegt. Über eine erfolgreiche Vermehrung im Aquarium ist uns nichts bekannt.
Lebenserwartung:
Leider liegen der Redaktion keine Angaben vor.
Nahrung:
Sie frisst Mulm und Aufwuchs, künstliche Trockenfuttertabletten mit hohem pflanzlichem Anteil, aber auch Tabletten für Allesfresser. In der Dämmerung sieht man sie an der Aquarienscheibe empor kriechen, um sich Wasserlinsen einzuverleiben.
Verhalten:
Hat sie sich an die Wasserwerte gewöhnt und ist Sand als Bodengrund vorhanden, gräbt sie sich ein und ist oft tagelang nicht mehr zu sehen. Gelegentlich erkennt man durch eine frisch verpflanzte Stengelpflanze die wieder an der Wasseroberfläche treibt, in welcher Gegend des Aquarienbodengrundes sie gerade gewühlt hat. Tagsüber ist sie selten zu beobachten, verlässt sie den Bodengrund , geschieht dies Nachts oder in der Dämmerung. Bei geringem Nahrungsangebot, kommt sie auch tagsüber aus dem Grund und erklimmt große Steine, um mit ihrem langen Rüssel, in den tiefsten Nischen nach Nahrung zu suchen.
Vergesellschaftung im Aquarium:
Da sie zu 99% im Bodengrund lebt, ist eine Vergesellschaftung mit Schnecken, Garnelen oder Fischen kein Problem.
Parasiten:
Schnecken können Überträger sein, diese hier wird gelistet als Überträger des Darmegels Heterophyes heterophyes, der schlimmste Krankheitsverlauf bei Ansteckung ist letal. Ein Befall mit diesem Egel führt zu Durchfällen, bei Organbesiedelung zu deren Versagen.
Sonstiges:
Die aus Westafrika stammende Schnecke, sollte bei Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad gehalten werden, mit entsprechend jahreszeitlichen Schwankungen. In ihrem Ursprungshabitat erreicht die Regenzeit im August ihren Höhepunkt . Die Trockenzeit fällt auf November/ Dezember.
Auch wenn sie sich höchstens alle 10 Tage sehen läßt, ist es immer wieder ein Schauspiel, wie dieses große Tier aus dem Grund hervorbricht, um die Reste von Futtertabletten zu sich zu nehmen, um dann ihr gigantisches Gehäuse wieder in den Sand zu bohren.
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