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Wasserwerte:
Radix balthica - pH 5,8 bis 9,9 GH > 0,15°d optimale Temperatur zwischen 15 und 25°C.
Habitate in denen die Radix zu finden sind:
Habitat 2 , 3 , 9 , 12 , 13 , 16 , 17 , 18 , 19,. 20, 21, 22, 23 , 24 , 26, 27 , 28 , 29, 30, 31, 32, 34
Vermehrung:
Nach dem Erreichen der Geschlechtsreife verpaaren sich die zwittrig angelegten Schlammschnecken miteinander. Sie verfügen allerdings auch über die Möglichkeit der Selbstbefruchtung. Ihre Geschlechtsorgane sind getrennt angelegt, das heisst eine Schnecke hat sowohl ein männliches als auch ein weibliches Genital. Die länglichen Laichstränge werden gerne an Blätter angeheftet, allerdings nicht auf deren Rückseite, sondern obenauf, sie quellen in den ersten 3 Tagen etwas auf, um dann innerhalb der nächsten 3 Tage zu schlüpfen. Je wärmer das Wasser, desto schneller geht auch hier die Gelegeentwicklung vonstatten. Je nach Grösse des Laichstranges schlüpfen zwischen 20 und 30 Jungtiere. Die R.balthica laicht gerne an hartem Substrat. Innerhalb von 4 Wochen wachsen die Radix sp. zu 5 mm grossen, geschlechtsreifen Schnecken heran, die selbst bei einem ph Wert von 4,5 und dGH = 0 ein intaktes Gehäuse aufbauen und sehr gut wachsen. Lebenserwartung:
Je nach dem ob das Individuum im Herbst schlüpft, oder im Frühjahr, wird eine Radix sp. entsprechend zwischen 4 Moanten und 12 Monaten alt
Vergesellschaftung: Mit unwirschem Fischbesatz kommt sie sehr gut zurecht, sofern sie eine Rückzugsmöglichkeit hat. Weniger gut klappt es mit Lymnaea stagnalis, hier wurde ein Rückgang der Population beobachtet. In einem gewöhnlichen Gesellschaftsbecken lebt und vermehrt sie sich gut. Legt man allerdings Wert auf Blasenschnecken, sollte man die Radix aussortieren, denn die Blasenschnecken haben in ruhigem Gewässer und guter Bepflanzung keine Chance gegen die Radix. Sobald sich die Bedingungen aber ändern und eine starke Strömung vorherrscht, dreht sich der Spiess um und die Blasenschnecke erweist sich als erfolgreicher. Mit Posthornschnecken, Turmdeckelschnecken (Melanoides tuberculatus und maculatus) und Zwerggarnelen ist sie ohne Probleme vergesellschaftbar. Bei einer Massenpopulation der Radix sp. zeigen sich Apfelschnecken (Pomacea bridgesii) und selbst die robusten Posthornschnecken (Planorbidae sp.), Brotia sp. und auch Neritidae sp. deutlich gestört. Die Radix kriecht in die Gehäuseöffnungen anderer Schnecken - was sie dort macht, konnte noch nicht beobachtet werden.
Das Aquarium - Ihre Ansprüche und Bedürfnisse Sie liebt starke Bepflanzung und jede Menge Algen. Das Aquarium sollte ihr genügend Platz für ihre Landausflüge lassen und entsprechend sicher abgedeckt sein. Ich habe in jedem Becken, in denen ich die Radix balthica oder R. labiata pflege einen Abstand von 3 - 10 cm zur Abdeckung. Aus dem Becken mit den 10 cm Abstand ist noch nie eine Schnecke ganz herausgekrochen, während bei dem Aquarium mit nur 3 cm Mindestabstand die Schnecken regelmässig neben diesem zu finden sind. Täglich erscheinen sie über der Wasseroberfläche, entweder um eventuell hängengebliebene Futterreste vom Glas zu entfernen, oder um bei starker Population Neuland zu entdecken. Eine starke Strömung sollte vermieden werden, diese gefällt ihnen nicht. Radix balthica und labiata haben sich bei mir als wenig anspruchsvoll erwiesen. Eine Haltung ab 5 Litern ist gar kein Problem, die Grösse des Gefässes ist natürlich nach oben offen.
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