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Acroloxus lacustris (Linnaeus 1758) - Teichnapfschnecke

Acroloxus von oben, deutlich sichtbar nach links gebogene Spitze

Klasse:            Gastropoda (CUVIER 1795) – Schnecken
Unterklasse:     Pulmonata (CUVIER 1814) – Lungenschnecken
Überordnung: Basommatophora (K
EFERSTEIN 1864) – Grundäugler, Süßwasserlungenschnecken
Ordnung:         Hygrophila (A. F
ÉRUSSAC 1822)
Unterordnung: Branchiopulmonata (M
ORTON 1855)
Infraordnung:  Acroloxoinei (H. N
ORDSIECK 1993)
Überfamilie:   Acroloxoidea (T
HIELE 1931)
Familie:         Acroloxidae (T
HIELE 1931) – Teichnapfschnecken
Gattung:         Acroloxus (B
ECK 1838) – Teichnapfschnecken
Art:                 Acroloxus lacustris (L
INNAEUS 1758) – Teichnapfschnecke


Beschreibung:

Die flach-schildförmigen Gehäuse der Teichnapfschnecke sind dünnwandig und durchscheinend. Sie werden 1,2- 2mm hoch, 3 - 3,5mm breit und 4- 7 mm lang. Der spitze Apex ist nach hinten links gebogen. Die länglich gerundete Mündung ist nach hinten leicht verschmälert.
Hinsichtlich des Höhen-/ Breitenverhältnisses sowie Breiten-/ Längenverhältnisses der Gehäuse ist die Art sehr formvariabel. Populationen, die hauptsächlich an Pflanzenstängeln leben, bilden wesentlich schmalere Gehäuse aus, als solche an flächigen Substraten.

Bis auf feine Zuwachslinien ist das Gehäuse glatt. Es ist einfarbig gelblichgrau bis hellbraun.

Das Tier selbst ragt nicht unter dem Gehäuserand heraus und ist somit nur von unten an einer Aquarienscheibe oder aber beim Überwinden von Hindernissen zu sehen. Der Fuß des Tieres ist vorn breit und hinten schmaler gerundet. Der Kopf setzt in der Breite entsprechend dem Fuß an und ist vorn gleichmäßig gerundet. Die kurzen Fühler sind an der Basis deutlich verbreitert und wenig zugespitzt. An der Basis der Fühler sitzen die Augen.

Der Fuß des Tieres ist hell graubraun pigmentiert. Der Kopf ist dunkler grau.

Die Lunge ist reduziert. Ein Zipfel des Mantels, der als "Hilfskieme" dient, die Geschlechtsöffnungen und der After liegen auf der rechten Körperseite.

ähnliche Arten:

Junge Teichnapfschnecken können mit der Septenmützenschnecke (Ferrissia wautieri) verwechselt werden, die sehr ähnliche Habitate bevorzugt. Mit einer Lupe ist jedoch zu erkennen, daß der stumpf-abgerundete (!) Apex der Ferrissia im Gegensatz zu Acroloxus nach hinten rechts gebogen ist. Auch die Fühler und Gelege der beiden Arten unterscheiden sich eindeutig. Auch junge Flußnapfschnecken (Ancylus fluviatlis) können auf den ersten Blick für Teichnapfschnecken gehalten werden. Der Apex der Flußnapfschnecke ist jedoch auch leicht nach hinten rechts gerichtet, die Mündung rundlicher.

 

Acroloxus lacustris

Verbreitung, natürliches Habitat:

Allgemein europäisch-sibirisch verbreitet.
Vorkommen im europäischen Raum: Norwegen (südl. 60. Breitengrad), Süd-Schweden, Dänemark, Finnland (verbreitet), Rußland (östlich bis mind. zum Ural), Estland (verbreitet), Lettland (verbreitet), Litauen (verbreitet; Z
ETTLER et al. 2005), Polen (verbreitet), Tschechien (zersteut), Slowakei (im Tief- und Mittelland), Österreich (ab Nordtirol östlich außer Steiermark; nach STURM 2007 bis 1339müNN), Ungarn, Slovenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Makedonien (u.a. auch im Ohrid-See), Albanien, Griechenland (Festland), Bulgarien, Rumänien (verbreitet; CIOBOIU 2003), Ukraine, Türkei (versch. Regionen; YILDIRIM et.al.),
Britische Inseln (im Tiefland verbreitet; National Biodiversity Network), Niederlande (verbreitet und häufig; Atlasproject Nederlandse Mollusken), Belgien (im Tief- und Mittelland verstreut), Luxemburg (nur ein bekanntes Vorkommen), Schweiz (zerstreut im Westen, Norden und Süden bis 1002müNN), Frankreich (Festland, Korsika), Portugal, Spanien (Festland), Italien (Festland, Sizilien).

In Deutschland allgemein verstreut vorkommend. Besonders häufig kommt die Teichnapfschnecke im Bereich des Östlichen Hügellandes Schleswig-Holsteins und in Mecklenburg-Vorpommern vor. Auch in Süddeutschland im Bereich der großen Flußtäler.

In der Natur lebt
Acroloxus lacustris in stehenden Gewässern wie Teichen, Seen, Altarmen oder Kanälen bis 13m Wassertiefe. Weniger häufig ist sie in langsam fließenden Gewässern wie z.B. eingestauten Flüssen zu finden. Sie sitzt an Wasserpflanzen (insb. der Unterseite von Schwimmblättern oder an Schilfstängeln), an Holz oder Steinen. Nach HADDERINGH et.al. (1987, s. Literatur) ist die Art nicht an Hartsubstrate gebunden und ist an geschützten wie exponierten Substraten zu finden. GELDIAY (1956) beobachtete die Art im Lake District/England insbesondere an den Stängeln von Schoenoplectus lacustris, weniger häufig an den Stängeln von Typha latifolia und Phragmites communis oder Seerosenblättern.

Einige Habitate, in denen nach eigenen Beobachtungen Acroloxus lacustris im Freiland gefunden wurden, sind unter folgenden Links kurz vorgestellt:
0002, 0003, 0005, 0012, 0014, 0021, 0028, 0035, 0048, 0049, 0050

 

Acroloxus lacustris

Wasserwerte:

Nach Literaturangaben toleriert die Teichnapfschnecke pH-Werte von 6 bis 8,9. In ihren vielfältigen Habitaten in Deutschland schwankt die Wassertemperatur im Jahresverlauf zwischen 1 und meist nicht über 25°C.

H
ADDERINGH et.al. (1987) untersuchte insbesondere den Einfluß künstlicher Wassererwärmung auf die Populationen in Bereichen zweier Kraftwerke in den Niederlanden. In den vom Kraftwerksbetrieb unbeeinflußten Habitaten schwankte die Wassertemperatur im Jahresverlauf zwischen 1,5 und 25,7°C (i.M. ~11°C). Im vom Kühlwasserstrom beeinflußten Bereich wurde maximal eine Wassertemperatur von 33°C gemessen. Nach Untersuchungen an anderen künstlich erwärmten Gewässern in England und Polen (in: HADDERINGH et.al.) kommt die Teichnapfschnecke bei Wassertemperaturen über 30°C jedoch meist kaum mehr vor. Insbesondere dann, wenn die Wassererwärmung in kurzer Zeit erfolgt. Andere von HADDERINGH et.al. in den Niederlanden gemessene Wasserwerte (Jahresmittelwerte) sind: 8,9 - 12,4mg/l O2; pH 7,8-8,3; Leitfähigkeit 751-999µS/cm; 154-207mg Cl-/l; 62-80mg Ca2+/l.

U
STAOĞLU & BALIK & ÖZBEK (2001) publizierten weitere Wasserwerte über ein Vorkommen im Işıklı Gölü (821müNN): Hier wurden im Jahresverlauf u.a. schwankende Wassertemperaturen zwischen 5,5 bis über 27°C, pH- Werte zwischen 8,0 und 8,8, Sauerstoffkonzentrationen zwischen 6,9 und 13,3mg/l und Leitfähigkeiten zwischen 194 und 405µS/cm gemessen.

Der Veröffentlichung von N
IXDORF et. al. (2001) sind für zwei holsteinische Seen weitere Wasserwerte zu entnehmen: pH 8,2 bzw. 8,4 sowie Leitfähigkeiten von 370 bzw. 490 bis 660 µS/cm.

S
TURM (2007) fand die Art in zwei Hochgebirgsseen der österreichischen Hohen Tauern und publizierte folgende, mittlere Wasserwerte:
Jägersee (1105müNN): 8,9°C; O2-Sättigung = 93,0%; pH 7,6; Gesamthärte= 2,6mg/l; Leitfähigkeit = 112,5µS/cm; NO3 = 2,9mg/l; BSB5 = 2,1mg/l.
Zauchensee (1339müNN): 8,5°C; O2-Sättigung = 96,0%; pH 6,8; Gesamthärte = 2,0mg/l; Leitfähigkeit = 88,3µS/cm; NO3 = 1,9mg/l; BSB5 = 1,3mg/l.

Nach eigenen Beobachtungen konnte die Art in folgenden Stillgewässern in stellenweise hohen Abundanzen gefunden werden:
Waldtümpel mit Schlammgrund, reichlich Fallaub in Oldenburg/Niedersachsen an den Unterseiten der Blätter von See- und Teichrosen: 7°C (02.12.2006), 19°C (24.06.2007); GH = 16°dH; KH = 9,5-10,5°dH; pH = 7,5-8,0; NH3/NH4 ≤ 2,5mg/l; NO2 < 0,3mg/l; NO3 ≤ 10mg/l; Wasser faulig riechend.
See mit Schlammgrund in Schleswig-Holstein bei Kiel insb. an den Unterseiten von Teichrosenblättern sowie an Holz und Steinen: 6°C (25.12.2006), 16°C (10.09.2007); GH = 13-16°dH; KH = 9-11°dH; pH = 7,5-8,0; NH3/NH4 ~ 0,25mg/l; NO2 < 0,3mg/l; NO3 ~ 10mg/l.
Tieflandsee mit z.T. versumpften Uferbereichen und Schwimmpflanzen im Nordwesten der Türkei. Tiere an Schwimmpflanzen oder an den Unterseiten von Steinen: 13,7°C (03.04.2008), 15,9°C (30.04.2008); GH = 13°dH; KH = 8,5°dH; pH = 8,2.
Vermutlich eher aufgrund suboptimaler Habitate (z.B. kaum Schwimmblätter) denn durch die Wasserwerte begründet, wurden Teichnapfschnecken in z.B. folgenden Gewässern nur vereinzelt gefunden:
Ehemalige Sandkuhle mit schlammig- sandigem Substrat und etwas Fallaub bei Oldenburg/Niedersachsen an Holz: 7,5°C (26.11.2006), 20,5°C (24.06.2007); GH = 7-8°dH; KH = 3,5-4,5°dH; pH = 7,5-9,0; NH3/NH4 ≤ 1,0mg/l; NO2 ≤ 0,3 mg/l; NO3 ~ 12-15mg/l.
Ehemalige Sandkuhle mit schlammig- sandigem Substrat und etwas Fallaub in Oldenburg/Niedersachsen an Holz: GH = 7°dH; KH = 3°dH; pH = 8,5; NH3/NH4 ~ 0mg/l; NO2 < 0,3 mg/l; NO3 ~ 5mg/l.
Ehemalige Tonkuhlen mit Schlammsubstrat und reichlich Fallaub in Oldenburg/Niedersachsen an Holz: 8°C (26.11.2006), 15,5°C (21.09.2007); GH = 6-7°dH; KH = 4°dH; pH = 6,0-7,0; NH3/NH4 ≤ 1,0mg/l; NO2 ~ 0,3 mg/l; NO3 ≤ 13mg/l.
Eingestauter Fluß mit Schlammsubstrat und sehr geringer Strömung in Bremen: 17°C (24.09.2007); GH = 9°dH; KH = 4°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0,25mg/l; NO2 < 0,3 mg/l; NO3 ~ 5mg/l.
Kanal mit Schlammsubstrat, Steinen mit geringer Strömung in Mecklenburg-Vorpommern: 18°C (29.07.2007); GH = 13°dH; KH = 7°dH; pH = 7,5; NH3/NH4 ~ 0mg/l; NO2 < 0,3 mg/l; NO3 ~ 5mg/l.

 

Fortpflanzung:

Die Teichnapfschnecken sind wie die übrigen heimischen Süßwasserlungenschnecken (Basommatophora) zwittrig angelegt.
Nach Untersuchungen von H
ÜLSMANN et.al. (1995) in einem See in Schleswig-Holstein bringt die Teichnapfschnecke nur eine Generation/Jahr hervor. Bei der Haltung im Labor zeigte sich, daß die Tiere ab einer mittleren Gehäuselänge von 4,5mm geschlechtsreif werden.
Die flachen, transparent-gallertigen Laichkapseln sind rund oder oval mit einem transparenten Saum. Je nach Anzahl der enthaltenen Eier (2-10) hat das Gelege einen Durchmesser von 2 bis 4mm. Sie werden in der Natur hauptsächlich im Juni an unterschiedliche, flächige Substrate (i.W. Blätter) geheftet. Die einzelnen Eier besitzen nur eine einfache Membran und sind oval-birnenförmig. Den großen Durchmesser der Eier maß N
EKRASSOW (1928) zu 0,5-0,52mm, den kleinen zu 0,4mm. Im Laufe der Entwicklung der Embryonalschale verschwinden die Hüllen der Einzeleier allmählich und die Jungtiere bewegen sich frei im Raum der Eikapsel. Die Eikapsel wird bald darauf von den Jungtieren durchbrochen, deren Gehäuselänge dann ca. 0,8mm beträgt. Von der Eiablage bis zum Schlupf der Jungtiere aus der Eikapsel vergehen nach  HÜLSMANN et.al. (1995) in der Natur rund 4 Wochen. Nach eigenen Beobachtungen im Aquarium bei 22°C etwa 10 Tage.

 

Gelege

Lebensdauer:

Nach Untersuchungen von HÜLSMANN et.al (1994) versterben die Teichnapfschnecken in der Natur im Alter von rund einem Jahr unmittelbar nach der Eiablage im Juni/Juli. Im Labor bei konstant 20°C Wassertemperatur verkürzt sich der Lebenszyklus auf 5 Monate. 

Nahrung:

Die Teichnapfschnecken ernähren sich als Weidegänger in der Natur von Diatomeen, Algenbelägen und verrottenden Pflanzenteilen.  Die Teichnapfschnecken ernähren sich in der Natur als Weidegänger hauptsächlich von Diatomeen, anderen Algenbelägen und im Winter auch von verrottenden Pflanzenteilen.

Verhalten:

Die Tiere halten in Mitteleuropa keine Winterruhe / sind ganzjährig aktiv. Aus den Untersuchungen von HADDERINGH et. al. (1987, s. Literatur) geht hervor, daß sich die Tiere im Winter zunehmend in tieferes Wasser zurückziehen und dort auch häufiger auf Schlammsubstrat zu finden sind. In künstlich erwärmten Kühlwasserauslässen von Kraftwerken sind sie dagegen ganzjährig im Flachwasser zu finden.

Nach eigenen Beobachtungen bei kurzzeitiger Hälterung im Aquarium konnte festgestellt werden, daß die Teichnapfschnecken auf allen Gegenständen und Pflanzen herumkriechen. Nicht jedoch an der Wasseroberfläche hängend beim Fressen der Kahmhaut oder oberhalb des Wasserspiegels.

 

Haltung und Vergesellschaftung im Aquarium

Zur Untersuchung des Lebenszyklus hielten HÜLSMANN et.al. (1995) 2 x 50 aus der Natur entnommene Teichnapfschnecken in jeweils 5-Liter-Aquarien bei konstant 20°C. Die Tiere erhielten regelmäßig natürlichen Aufwuchs an Schilfhalmen aus dem Freiland als Futter. Bei Berichten über Teichnapfschnecken in der Aquaristik dürfte es sich i.d.R. um die eingeschleppte   Septenmützenschnecke (Ferrissia wautieri) handeln.

Gefährdung:

Die Teichnapfschnecke wurde aufgrund allgemein zurückgehender Bestände auf der Roten Liste Deutschlands (1998) auf die „Vorwarnliste“ gesetzt. Als Ursache wird der Rückgang geeigneter, pflanzenreicher Habitate angenommen. Auf den Roten Listen Österreichs (1994), der Schweiz (1994) und Sloveniens (2001) wird die Art als „gefährdet“ geführt. Auf der Internationalen Roten Liste der IUCN (1994) sowie auf denjenigen von Estland (Jahr?), Lettland (2003), Niederlande (2004), Norwegen (2006), Polen (2004), Schweden (2001) und Tschechien (2005) ist die Teichnapfschnecke nicht als gefährdete Art gelistet.

 

Acroloxus lacustris

Weitere Arten der Gattung Acroloxus in Europa:

In Europa sind 3 weitere Arten beschrieben:
Acroloxus improvisus (P
OLINSKI 1929) und
Acroloxus macedonicus (HADŽIŠCE 1959), die beide zusätzlich zu A. lacustris im Ohrid-See/Makedonien endemisch vorkommen und
Acroloxus tetensi (K
UŠCER 1832) deren Verbreitung auf Slovenien (und evtl. auch Norditalien) beschränkt ist.

 

Acroloxus lacustris

Literatur:

FECHTER, R. & FALKNER, G. (1990): Weichtiere. Mosaik Verlag GmbH, München. ISBN 3-570-03414-3.
[Weichtiere Europas – u.a. Hinweis zur Anpassung der Gehäuseform an das Substrat]

GELDIAY, R. (1956): Studies on Local Populations of the Freshwater Limpet Ancylus fluviatilis Müller. The Journal of Animal Ecology, Vol. 25, No. 2 (Nov. 1956), pp. 389-402.
[ökologische Untersuchung im Lake District, GB, mit Schwerpunkt der Populationsökologie]

GLÖER, P. (2002): Süßwassermollusken Nord und Mitteleuropas. Bestimmungsschlüssel, Lebensweise, Verbreitung. In: Die Tierwelt Deutschlands. Conchbooks, Hackenheim. ISBN 3-925919-60-0.
[Angaben zu Merkmalen, Verbreitung usw.]

GLÖER, P & MEIER-BROOK, C. (2003): Süßwassermollusken. Ein Bestimmungsschlüssel für die Bundesrepublik Deutschland. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung, Hamburg. ISBN 3-923376-02-2.
[Angaben zu Merkmalen, Verbreitungskarte für Deutschland]

GRABOW, K. (2000): Farbatlas Süßwasserfauna – Wirbellose. Eugen Ulmer GmbH & Co., Stuttgart. ISBN 3-8001-3145-5.
[kurze Artbeschreibung u.a. auch mit Angaben zur Reproduktionsbiologie]

HADDERINGH, R.H. & VAN DER VELDE, G. & SCHNABEL P.G. (1987): The effect of heated effluent on the occurrence and the reproduction of the freshwater limpets Ancylus fluviatilis MÜLLER, 1774, Ferrissia wautieri (MIROLLI, 1960) and Acroloxus lacustris (L., 1758) in two Dutch water bodies. Aquatic Ecology, Vol. 21, No. 2, pp. 193-205.
[Einfluß künstlicher Wassererwärmung auf A. fluviatilis, F. fragilis und A. lacustris]

HÜLSMANN, S. & ASSHOFF, M. & BÖTTGER, K. (1994): Populationsdynamik und Produktion von Acroloxus lacustris und Bithynia tentaculata (Gastropoda: Mollusca) im Litoral des Belauer Sees (Schleswig-Holstein). Deutsche Gesellschaft für Limnologie (DGL) – Erweiterte Zusammenfassung der Jahrestagung 1994, Hamburg. Krefeld 1995, S. 176-180.
[zur Populationsdynamik und Produktion]

NEKRASSOW, A.D. (1928): Vergleichende Morphologie der Laiche von Süßwassergastropoden. Z. f. Morphol. u. Ökol. d. Tiere, Bd. 18, pp. 1-35.
[Exakte Beschreibungen der Gelege verschiedener Arten aus dem Fluß Kljasma und Tümpeln bei Bolschewo/Rußland]
 

Weblinks:

Aquarienschnecken-Forum.de:
[thread zur Unterscheidung der Teichnapfschnecke von Ferrissia sp.]

Rote Listen Süßwassermollusken
[Linksammlung]


Atlasproject Nederlandse Mollusken (ANM): Acroloxus lacustris (LINNAEUS, 1758) Kapslak.
[Verbreitungskarte der Niederlande]

CIOBOIU, O. (2003):Diversity of Gastropoda in the Romanian sector of the Danube lower hydrographic basin
[Darstellung der Vorkommen in Rumänien auf Flußgebietsniveau]

Deutsche Malakozoologische Gesellschaft (Red.: WIESE, V., Stand: 02/2008): Molluscs of Central Europe – Nomenklaturliste.

[Systematik europäischer Mollusken – auch mit deutschen Namen]

Fauna Europaea
[europäische Systematik, Hinweise zur Verbreitung von A. lacustris]

National Biodiversity Network: Grid map of records on the Gateway for Lake Limpet (Acroloxus lacustris).
[Datenbank-basierte Verbreitungskarten der Britischen Inseln]

N
IXDORF, B. & HEMM, M. & HOFFMANN, A. & RICHTER, P. (2001): Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands. Teil 1: Schleswig-Holstein. Abschlußbericht F&E Vorhaben FKZ 299 24 274 der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus, Fakultät Gewässerschutz im Auftrag des Bundesumweltamtes.
[Wasserwerte von zwei Seen in Schleswig-Holstein]

STURM, R. (2007): Freshwater molluscs in mountain lakes of the Eastern Alps (Austria): relationship between environmental variables and lake colonization. J. Limnol., 66(2): 160-169, 2007.
[Süßwassermollusken in österreichischen Hochgebirgsseen; mit Habitatangaben und Wasserwerten]

U
STAOĞLU, M. R. & BALIK, S. & ÖZBEK, M. (2001): Işıklı Gölü (Çivril-Denizli)’nün Mollusca Faunası. - Ege University Press, Volume 18, Issue (1-2): 135-139. ISSN 1300 – 1590.
[Malakozoologische Untersuchung; auch mit Angaben von Wasserwerten, in türkisch]

WIESE, V: (1991): Atlas der Land- und Süßwassermollusken in Schleswig-Holstein. Landesamt für Naturschutz und Landschaftspflege Schleswig-Holstein. ISBN 3-923339-40-2.
[Verbreitungskarte von Schleswig-Holstein. Gehäusezeichnung, kurze Angaben zu Vorkommen]

YILDIRIM, M. Z. & GÜMÜŞ, B. A. & KEBAPÇI, Ü. & KOCA, S. B. (2006): The Basommatophoran Pulmonate Species (Mollusca: Gastropoda) of Turkey. Turk J Zool 30: 445-458.
[Angaben über die Verbreitung der Pulmonata in der Türkei, in englisch]

ZETTLER, M. L. (2000): Bewertung des ökologischen Zustandes von Fließgewässern in Mecklenburg-Vorpommern über die Malakofauna als Indikatororganismen. Natur und Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern. 35: 3-36.
[Angaben zu Habitaten und Verbreitung der Art auf Seite 11]

ZETTLER, M. L., ZETTLER, A. & DAUNYS, D. (2005): Bemerkenswerte Süßwassermollusken aus Litauen. Aufsammlungen vom September 2004. Malak. Abh. 23: 27-40.
[Fundortangaben für Litauen]

 

 

 

Autor: schneckli

Seite wurde aktualisiert am 30.11.2008


internationale Trivialnamen für die Suchmaschinen:
englisch: Lake limpet
französisch: Ancyle lacustre
holländisch: Kapslak
lettisch: ezeru micīšgliemezis
polnisch: przytulik jeziorny
russisch: Озерный челнок
schwedisch: Dammhättesnäcka
slovakisch: čiapočka močiarna
tschechisch: člunice jezerní

 

 

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