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Aquarienschnecken.de |
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Familie: Planorbidae subfam. Planorbinae Rafinesque, 1815
Beschreibung:
Das Gehäuse der Gyraulus chinensis (Dunker 1848) ist flach, durchscheinend und von heller Farbe, glänzend und spiralig gestreift. Es hat 3,5 - 4 schnell zunehmende, gerundete Umgänge.G. chinensis ca. 3,5 - 4 mm breit
Das Gehäuse der Gyraulus riparius ist fein gestreift, glänzend und durchscheinend. Die 3,5 Umgänge sind gedrückt und nehmen rasch zu. Der letzte Umgang besitzt in der Mitte eine deutliche Kante. Die Mündung ist elliptisch.G. riparius maximal 2,5 mm gross Verbreitung: Nord - , West - , Mittel - und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien - die Gyraulus sp. findet globale Verbreitung. Gyraulus riparius wird in pflanzenreichen, stehenden Gewässern gefunden.
Die Gyraulus chinesis lebt in China vorwiedend in Reisfeldern, wurde verschleppt ind die Niederlande, ansonsten findet man sie in Süd Frankreich und den Mittelmeerländern Vermehrung:
Als zwittrig angelegte Tiere kann jedes Individuum befruchten und befruchtet werden. Sie haben getrennte Geschlechtsorgane und sind zur Selbstbefruchtung fähig,allerdings erst nach Fremdsaamenaufnahme. Diese Schnecken legen kleine flache Gelege mit ca. 10 Eiern an Pflanzen oder die Aquarienscheiben. Je nach Umgebungstemperatur dauert der Schlupf eines Riparius Geleges bei 22 Grad maximal 7 Tage, während das der Chinensis bei 25 Grad 7 Tage Entwicklungszeit benötigt.
Verhalten:
Sie lebt auf hartem Substrat und ist beständig am Abweiden. Durch ihre geringe Größe ist sie kaum auffällig.
Futter:
Meist sehe ich sie an Grünalgen oder Pflanzenblättern und Stengeln den dort befindlichen Aufwuchs fressen. Selten findet man sie an zugeführtem künstlichem Futter.
Vergesellschaftung:
Sofern man diese Art beobachten möchte ist es ratsam, sie nicht mit Futterkonkurrenten zu vergesellschaften.
Allgemein:
Das Habitat der Gyraulus riparius, die in Deutschland vom Aussterben bedroht ist, sind stehende, pflanzenreiche Gewässer.
Parasiten:
Sie können Überträger des Riesendarmegels Fasciolopsis buski sein, sofern es sich um Wildfänge aus dem asiatischen Bereich handelt und dann noch zufällig aus dem passenden Verbreitungsgebiet des Egels. Meist sind die Gyraulus sp. jedoch schon seit Generationen in Aquarienhaltung und somit ist eine Übertragung dieser Parasiten eher unwahrscheinlich.
Das untere Bild unterliegt dem Copyright von Thorsten Schmitz, Frechen |
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Literatur: GLÖER, P. (2002): Süßwassermollusken Nord und Mitteleuropas. Bestimmungsschlüssel, Lebensweise, Verbreitung. In: Die Tierwelt Deutschlands. Conchbooks, Hackenheim. ISBN 3-925919-60-0. [Angaben zu Merkmalen, Verbreitung usw.] GLÖER, P & MEIER-BROOK, C. (2003): Süßwassermollusken. Ein Bestimmungsschlüssel für die Bundesrepublik Deutschland. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung, Hamburg. ISBN 3-923376-02-2. [Angaben zu Merkmalen, Verbreitungskarte für Deutschland]
Seite wurde aktualisiert am 29.12.2007 Autor: Alexandra Behrendt |
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