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Cipangopaludina japonica - grüne japanische Sumpfdeckelschnecke (v. Martens, 1860)

diverse Bezeichnungen:

 Japanese mysterysnail,

 Japanese Black snail ,

Japanese trapdoor snail

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Beschreibung:

Das bis zu 5 cm lange Gehäuse, besteht aus 6 - 7 Umgängen. Die Umgänge sind deutlich konvex, mit schwacher Schulter. Die Naht ist sehr tief. Es wurden auch weibliche Einzelindividuen gefunden mit eine Länge von bis zu 6,5 cm

Farblich variiert das Gehäuse von hellem grün bis hin zu dunklem olive. Sie besitzt keine Bänder. Das Gehäuse ist festwandig und glatt. Die Mündung ist meist rund, es gibt aber auch leicht ovale Varianten.

 Der kleine, runde Nabel wird zum Teil durch die etwas verdickte parietal Lippe bedeckt. Auffällig ist die schwarze Pigmentation auf der gesamten Lippe und der Mündung. Das columnella ist eng und gewölbt.

 Das Operculum ist dünn, konzentrisch mit einem exzentrischen Nukleolus.

Verbreitung/ natürlicher Lebensraum:

Ursprünglich stammt Cipangopaludina japonica aus Burma, Thailand, Süd Vietnam, China, Korea, Japan, den Phillipinen und Java. Sie werden in Seen , Teichen, Reisfeldern, Bewässerungsgräben und Strassengräben gefunden. Überall dort, wo es irgendeine Art Schlammsubstrat gibt.

Die meiste Zeit liegen , bzw. bewegen sie sich im Schlamm, dort gebären auch die Weibchen ihre Jungtiere.

Wasserwerte:

Genaue Daten liegen der Redaktion nicht vor. Anhand der Verbreitung kann man jedoch davon ausgehen, dass sie Temperaturen zwischen 18 und 38 Grad gut verträgt, entsprechend der jahreszeitlichen Schwankungen.

Fortpflanzung:

Wahrscheinlich findet eine ganzjährighe Vermehrung statt. Für genauere Daten vergleichen sie mit der Viviparus contectus

Nahrung:

Plinski et al. (1978) berichtete von Zooplankton und Phytoplankton, was er in den Mägen einiger Spezies aus dem Nordamerikanischen Seen, gefunden hatte.

Für genauere Daten vergleichen sie mit der Viviparus contectus
 

Haltung im Aquarium:

Die Sumpfdeckelschnecken, halten sich meist im Bodengrund auf, sofern dies möglich ist. Sie bevorzugen schlammigen Grund. Ist ihnen diese Möglichkeit gegeben, verhalten sie sich nicht auffällig und ziehen sich bei Störung zurück.

Die Schnecken können in Aquarien ab einer Kantenlänge von 50 cm gehalten werden. Allerdings sollte sowohl genügend filtrierbares Futter vorhanden sein, als auch Futter in Form von Tabletten ( mit tierischem Eiweis) und Gemüse.

Benötigt werden im Aquarium, Holz einen größeren Stein zum Erklimmen, am besten einen Schlammbereiche oder feinen Sand. Ausserdem sollte eine großzügige Bepflanzung vorhanden sein.

Strömung benötigen sie nicht. In den warmen Sommermonaten für eine Belüftung gesorgt werden.

Vergesellschaftung im Aquarium:

Auf eine Vergesellschaftung mit Tieren aus dem Pomacea Komplex sollte verzichtet werden, auch auf eine Haltung mit anderen Filtrieren, wie der Dreikantmuschel (Dreissena polymorpha) sollte verzichtet werden. Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht ratsam. Nicht weil sie sich gegenseitig stören würden, sondern weil das Nahrungsangebot nicht ausreichend für die Schnecke wäre.

Wie bei den anderen Vivipariden, sollte man bei der Besetzung auf ein ausgewogenes Verhältniss achten. Ein Männchen, sollte mit mindestens zwei Weibchen untergebracht werden.

Im Aquarium der Flußdeckelschnecken sollte man auf Krebse, große Barsche und andere Schneckenfresser verzichten.

 Sonstiges:

Um 1892, wurden japanische Cipangopaluda für den Verkauf, in einem chinesischen Markt (Holz 1892), nach Amerika , eingeführt. Die Schnecken, welche in Asien als Nahrung gezüchtet bzw. gesammelt wird, wurde auch bald in Kalifornien erfolgreich vermehrt (Clench and Fuller) . Ob diese Schnecke versehentlich ausgewildert wurde, ist unbekannt. Zuerst trat sie im Niagara Fluß auf. (Eugene 1942)

1942 fand Eugene H. Schmeck eine große Ansammlung Cipangopaludina chinensis malleata im Niagara Fluß an Cayuga-Insel. Schmeck ging davon aus, dass diese Population auf ein paar versehentlich ausgewilderten Aquarienschnecken zurückgeht. Er lebte 1931 auf der Insel. (Schmeck 1942, Robertson und Blakeslee 1948).

 Es wurde auch Cipangopaludina in großen Seen, Sandusky Bay, Lake Erie und dem Ohio gefunden.

In den 40ern, wurden Cipangopaludina japonica an Catfish´s verfüttert (Wolfert and Hiltunen 1968). Sie erreichten eine so große Populationsdichte, daß die Fischer mitunter 2 Tonnen Schnecken mit einem Netzzug einholten (Wolfert and Hiltunen 1968).

 Inzwischen haben sie sich in den Vereinigten Staaten weit verbreitet. Sie werden in großen Seen, in Michigan und Indiana, dem Eriesee und dem Ohio gefunden.

Parasiten:

Sie sind überträger der Metacercariae von Echinostoma cinetorchis,Echinocasmus elongatus, E. redioduplicatus, E. rugosus, Eupariphium ilocanum, E. recurvatum, Echinostoma macrorchis und E. cinetorchis.

Weblinks:

microseashell

[ Gehäusebild, Größenangabe, Fundortangabe ]

cars.er.usgs

[ Gehäusebild ]

Fact Sheets fisheries commision

[ Verbreitungsgebiete US, Angaben über Herkunftsländer, Bild ]

Great lakes exotic

[ Verbreitungsweg der Schnecken ]

In Gov

[ Herkunft , Habitat ]

fisheries commision

[ Verbreitungsgebiete , Artinfo ]

Catinist

[ Parasiten ]

Zoological Studies, June 5, 2002, diverser zoologischer Institute

[ Untersuchung über die Variabilität der Cipangopaludina chinensis]

 

 

Seite aktualisiert: 07.07.07

Autor:Alexandra Behrendt

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